7 Tipps und Tricks zum Chakren öffnen und reinigen

7 Tipps und Tricks zum Chakren öffnen und reinigen

7 Tipps und Tricks zum Chakren öffnen und reinigen 1280 853 Mindmonia

Die Chakrenlehre umfasst viele Chakras als potenzielle Energiefelder die uns alle umgeben. Dabei sind es allerdings die 7 (Haupt-) Chakren die wichtig sind, wenn es darum geht, negative Energie aus deinem Körper zu ziehen. Diesen Heilprozess und wie die sie öffnen und anschließend reinigen kannst, wollen wir dir mit diesem Artikel näher bringen.

Wenn du deine Chakren und dein inneres Energiesystem heilen willst, solltest du mit den folgenden 7 Chakren beginnen:

  • Das Wurzelchakra (Muladhara)
  • Das Sakralchakra (Svadhisthana)
  • Das Solarplexuschakra (Manipura)
  • Das Herzchakra (Anahata)
  • Das Halschakra (Vishuddha)
  • Das Stirnchakra (Ajna)
  • Das Kronenchakra (Sahasrara)

Die 7 Hauptchakren verteilen sich entlang deiner Wirbelsäule in einer Linie durch deinen Körper. Sie beginnen am unteren Bereich des Rückenmarks und erstrecken sich zum Steißbein über deine Wirbelsäule bis hin zu deinem Kopf. Wenn du deine Chakren öffnest, beginnen sich diese innerhalb der jeweiligen Radien kreisförmig zu bewegen, weshalb Chakra übersetzt auch Rad oder Kreis bedeutet.

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Chakrenreinigung – Was ist das?

Die Chakrenreinigung ist ein komplexer Prozess. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen der Entlastung energetischer Verspannungen und der Auflösung innerer Blockaden im eigenen Körper.

Während energetische Verspannungen meist vorübergehender Natur sind, die sich durch ein wenig Meditation und leichte Pflege bereits auflösen lassen, sind innere Blockaden ernsthafte seelische Verletzungen. Blockaden beschränken uns in unserer seelischen Fähigkeit da sie das Ergebnis aus Traumata oder ähnlichen Erfahrungen aus der Vergangenheit sind.

Die Chakrenreinigung darf allerdings nicht mit dem Chakrenausgleich verwechselt werden. Der Unterschied besteht im Energielevel der jeweiligen Chakren. Bei einer Chakrenreinigung sind die Chakren inaktiv, bei einem Chakrenausgleich überaktiv.

Das Ziel einer Chakrenreinigung ist es, eine Ausgeglichenheit zwischen dem eigenen Körper, der Seele und der Erde zu schaffen.  Um diese Ausgeglichenheit zu erreichen, wollen wir dir hier 7 Tipps und Tricks zur Heilung deiner Chakren mitgeben. Diese wirst du nutzen können, um energetische Verspannungen, als auch innere Blockaden lösen zu können.

Tipp 1: Chakren Meditation

Meditation über den Wolken

Die Chakra Meditation ist eine Meditationstechnik, die der Seelenheilung dient. Sie ist eine sogenannte transzendentale Meditationspraktik, die einen Moment der Bewusstseinserweiterung hervorrufen soll. Sie stammt aus der vedischen Religion, einer Religion aus dem alten Indien.

Nun aber zur Wirkungsweise der Chakra Meditation. Es gibt grundsätzlich zwei unterschiedliche Ansätze:

Der erste Ansatz befasst sich mit dem Grund deines inneren Ungleichgewichts. Ziel ist es, den Grund der eigenen Unstimmigkeit zu erkennen. Frag dich am besten selbst, wie es zu dieser Unausgeglichenheit gekommen ist. Was belastet dich und sorgt für deinen Kummer?

Solltest du nicht sofort eine Antwort auf diese Fragen haben, ist das nicht weiter schlimm. Für Anfänger empfiehlt es sich eine der vielen geführten Chakra Meditationen online auszuprobieren. Durch die Führung des Sprechers oder der Sprecherin wird es dir leichter fallen, diese Fragen zu beantworten.

Der zweite Ansatz konzentriert sich auf die spirituellen Einflüsse aus unserem Umfeld. Diese Art der Meditation führt zu einer totalen Entspannung und hilft dir dabei, deine Gefühle und Emotionen zu isolieren. So kannst du dich voll und ganz auf das Zusammenspiel von dir und der Außenwelt fokussieren.

Tipp 2: Positive Affirmationen

Person schreibt Tagebuch

Eine weitere Möglichkeit deine Chakren zu reinigen sind positive Affirmationen. Wir können durch diese inneren Bekräftigungen die beschädigten Teile unseres Körpers und unserer Seele heilen. Wir können durch Affirmationen positive Gedanken entwickeln, die uns bei der Chakrenheilung behilflich sein werden.

Hier einige Beispiele für die jeweiligen Chakren:

Wurzelchakra (Muladhara):

„Ich bin eine bescheidene Person. Mehr als ich aktuell habe brauche ich nicht!“

Sakralchakra (Svadhisthana):

„Ich lebe ein schönes und emotionsgeladenes Leben!“

Solarplexuschakra (Manipura):

„Ich bin mit mir selbst vollkommen zufrieden. Ich habe verstanden, dass auch ich Stärken und Schwächen habe!“

Herzchakra (Anahata):

„Meine Liebe ist nicht auszuschöpfen. Ich liebe alles und jeden!“

Halschakra (Vishuddha):

„Ich bin kein Lügner und spreche stets die Wahrheit!“

Stirnchakra (Ajna):

„Ich bin eine sehr weise Person. Ich habe gewisse Lebenssituationen vollkommen verstanden!“

Kronenchakra (Sahasrara):

„Ich bin mit der göttlichen Energie eins!“

Wiederhole diese Affirmationen in regelmäßigen Abständen. Mach dir kleine Notizen bei der Arbeit oder auf dem Handy. Falls dir das am Anfang Probleme bereitet, kannst du dich von deinem Smartphone erinnern lassen.

Durch das regelmäßige Wiederholen wird es dir leichter fallen, die Affirmationen in deinem Bewusstsein zu verankern und letzten Endes als Realität aufzufassen.

Tipp 3: Die Balance durch Massage schaffen

Frau bekommt Massage

Massagen können eine sehr effektive Heilpraktik für die jeweiligen Chakren darstellen. Die Art und Stelle der Massage unterscheidet sich allerdings von Chakra zu Chakra. Dies hängt mit der Lokation des jeweiligen Chakras zusammen. Hier eine kurze Übersicht der gängigsten Massagetechniken zur Chakra Heilung:

Wurzelchakra:

Wenn du dein Wurzelchakra durch eine wohltuende Massage öffnen willst, empfehlen wir, dass du dir die Füße, Beine oder den Gesäßmuskel vornimmst. Der Gesäßmuskel besteht aus zwei großen Muskelhälften, einer linken und einer rechten. Er ist der Hauptbestandteil der Hüftmuskulatur und befindet sich unterhalb des Steißbeins. Der Gesäßmuskel zählt zu einem der größten und stärksten Muskeln unseres Körpers.

Sakralchakra:

Dein Sakralchakra befindet sich leicht unterhalb des Bauchnabels. Wenn du dein Sakralchakra reinigen willst, kannst du dies durch Hüftbeugen oder durch eine angenehme Massage des Lendenmuskels entlang deiner Wirbelsäule tun. Fokussiere dich hierbei vor allem auf die Muskeln im unteren Rückenbereich.

Solarplexuschakra:

Damit du dein Solarplexuschakra entspannen kannst, beginne am besten im oberen und unteren Bauchbereich. Reibe diesen zunächst mit Massageöl ein. Nachdem du das Öl entsprechend verteilt hast, kannst du mit sanften Massagebewegungen im Uhrzeigersinn beginnen. Das aktiviert dein persönliches Energiezentrum.

Herzchakra:

Es gibt einige Möglichkeiten eine Blockade im Herzchakra mit einer Massagebehandlung zu lösen. Die effektivste ist die Triggerpunkttherapie. Diese ist allerdings als Therapie sehr komplex und gefährlich für Anfänger. Das solltest du eine geschulte Fachkraft oder einen Arzt machen lassen.

Stattdessen kannst du eine gewöhnliche Massage probieren. Beginne hierfür die Rückseite deines Oberkörpers zu massieren. Arbeite dich an den Schulterplatten hoch, bis zum Schulterbereich mit Armübergang. Gleite dann auf die Vorderseite über und massiere den vorderen Brustbereich ordentlich durch.

Halschakra:

Wenn du dein Halschakra öffnen willst, solltest du am hinteren Nackenbereich mit einer leichten Reibe-Massage beginnen. Gleite dann ganz hoch bis zum Übergang zwischen Kopf und Nacken. Wende dich dann dem Nacken und den jeweiligen Bindemuskeln zwischen Nacken und oberem Schultermuskel zu. So solltest du dein Halschakra optimal entlasten und alle energetischen Spannungen lösen.

Stirnchakra:

Für das Stirnchakra gibt es eine spezielle Massagetechnik, auch brow stripping genannt. Beim brow stripping werden ausschließlich die Bereiche im Gesicht behandelt. Vor allem der Kiefer, die Schläfen und die Nasennebenhöhlen. Weitere Informationen zum brow stripping findest du hier.

Kronenchakra:

Damit du dein Kronenchakra bei der Heilung und Aktivierung unterstützen kannst, ist es empfehlenswert deinen Haaransatz und die Kopfhaut zu massieren. Durch diese Massage kannst du dein Hirn- und Schädelgewebe auflockern und Adhäsionen sowie Verspannungen lösen.

Tipp 4: Chakra Farben

Chakren Farben

Wie dir vielleicht bekannt ist, hat jedes der 7 Chakren ein eigenes Symbol und eine eigene Farbe. Du kannst deine Chakren auch auf eine passive Art und Weise reinigen.

Versuche deine Chakren durch ihre Farben zu öffnen und zu heilen. Das kannst du tun, indem du Klamotten in der jeweiligen Chakra Farbe trägst. Wenn du also rote Klamotten trägst, unterstützt du dadurch dein Wurzelchakra bei seiner Heilung.

Diese Art der Unterstützung hört nicht bei deinen Klamotten auf. Es gibt viele Wege, wie du deine Chakren farblich stimulieren kannst. Beispielsweise durch die Nahrung, die du zu dir nimmst, oder durch die Möbel, die in deiner Wohnung sind.

Wenn du also gerne grüne Äpfel isst, hilft das deinem Herzchakra. Orangene Dekorationen in der Wohnung hingegen sind gut für dein Sakralchakra.

Tipp 5: Chakren Steine

Mehrere Steine für die Verbesserung von Chakren

Chakra Steine oder auch Heilsteine, unterstützen die Verbindung deines Geistes zu deinem Körper. Sie helfen dir, deine Chakren einfacher zu balancieren und zu heilen.

Je nach Art des Chakras wirst du unterschiedliche Chakra Steine benötigen. Es gibt allerdings auch universelle Heilsteine, die gleich mehrere Chakren gleichzeitig reinigen. Hier eine Liste der jeweiligen Steine und Materialien, die für die Chakren besonders gut geeignet sind:  

  • Wurzelchakra (Muladhara): Roter Jaspis (Rot)
  • Sakralchakra (Svadhisthana): Bernstein (Orange)
  • Solarplexuschakra (Manipura): Citrin (Gelb)
  • Herzchakra (Anahata): Jade (Grün)
  • Halschakra (Vishuddha): Aquamarin (Blau)
  • Stirnchakra (Ajna): Amethyst (Indigo)
  • Kronenchakra (Sahasrara): Bergkristall (Weiß)

Tipp 6: Yoga

Yogapose

Yoga ist die Begehung eines Weges zur eigenen Selbsterkenntnis. Außerdem kannst du mit Yoga deine Chakren reinigen.

Yoga ist eine der gängigen Methoden der Chakrenreinigung. Es ist eine gute Möglichkeit zur Energieentladung und eignet sich deshalb optimal zur Befreiung von energetischen Spannungen und inneren Blockaden. Yoga treibt außerdem noch den natürlichen Energiefluss im Körper an und sorgt für eine angenehme, frische und neue Energiezufuhr.

Da jedes Chakra individuell angesprochen werden muss, haben wir hier eine kurze Übersicht der jeweiligen Yoga-Posen erstellt, die sich für die entsprechenden Chakren am besten eignen:

Wurzelchakra (Muladhara): Vrksasana (Baum-Stellung)

Das Wurzelchakra steht für deine körperliche Verbindung zur Erde. Sie wird vom Erdelement vertreten und äußert sich im Yoga deshalb in der Baum-Stellung. Vrksasana fokussiert sich vor allem auf die Kraft und Gleichgewicht im Körper und geht somit einher mit dem Wurzelchakra.

Sakralchakra (Svadhisthana): Deviasana (Göttinnen-Stellung)

Sowohl die Göttinnen-Stellung als auch das Sakralchakra haben ihre Energiezentren in den reproduktiven Organen. Devisana steht genauso wie das Sakralchakra für Kraft, Ausgeglichenheit und Spaß im Leben. Die Ausgeglichenheit meint hierbei vor allem die Balance zwischen Arbeit und Spaß.

Solarplexuschakra (Manipura): Navasana (Boot-Stellung)

Die Boot-Stellung betrifft genau die Körperteile, die den Radius unseres Solarplexuschakras umfassen. Navasana konzentriert sich vor allem auf die Kraftverteilung unseres Bauches. Außerdem ist der Bauch auch der Ort, an dem unser Solarplexuschakra sitzt und als Energiezelle fungiert. Sowohl die Yoga-Pose als auch das Chakra stehen somit für die Energie und die Kraft, die tief in uns schlummert und uns antreibt.

Herzchakra (Anahata): Ustrasana (Kamel-Stellung)

Die  Kamel-Stellung sorgt für die Aktivierung der grenzenlosen Liebe und all der guten Eigenschaften in uns. Genau wie das Herzchakra. Es geht daher Hand in Hand, dass die Kamel-Stellung gut für die Heilung des Herzchakras ist.

Halschakra (Vishuddha): Salamba Sarvangasana (Geschützter Schulterstand):

Das Halschakra geht vom Hals als Kommunikationsmittel zu deinem Umfeld aus. Wenn du dein Halschakra öffnen willst, empfehlen wir die Schulterstand-Pose. Sie ist insofern empfehlenswert, da sie sich auf die Stärkung des Nacken- und Halsbereichs fokussiert, und somit dem Halschakra eine heilende Stütze darstellt.

Stirnchakra (Ajna): Sukhasana (Einfache Sitzposition):

Deine Intuition und innere Sicht wird von der ultimativen Yoga-Übung Sukhasana gestärkt. Mit dieser Übung kannst du dein Bewusstsein trainieren und deine sinneserweiternden Fähigkeiten stärken. Die ideale Yoga-Stellung für dein Stirnchakra.

Kronenchakra (Sahasrara): Savasana (Leichenhaltung)

Die wohl ungewöhnlichste Yoga-Stellung: Die Leichenhaltung. Sie stärkt hauptsächlich die Atmung. Du schaffst es deine mystische Verbindung, als göttliches Wesen besser zu balancieren und zu heilen, wenn du dich in der Leichenhaltung auf den Boden legst. Dadurch schaffst du eine übermenschliche Haltung und kannst dich vollständig auf die Erreichung deines Gotteszustandes fokussieren.

Tipp 7: Chakra-Öle

Kräuter und Öle für die Chakrenheilung

Neben den Chakra Steinen können auch Öle einen positiven Effekt auf deine Chakren haben. Ähnlich wie bei den Steinen, hängt es auch hier von Chakra zu Chakra ab, welches Öl, für welches Chakra gut ist. Wir empfehlen die folgenden Öle in Kombination mit den oben beschriebenen Massagepraktiken zu nutzen:

  • Wurzelchakra (Muladhara): Weihrauch, Arznei-Engelwurz, echtes Johanniskraut, Patschulipflanze
  • Sakralchakra (Svadhisthana): Kriechwacholder, Neroli, Rosmarin, Orange, Nelke
  • Solarplexuschakra (Manipura): Pfefferminz, Schafgarbe, Zitrone,  Majoran
  • Herzchakra (Anahata): Rose, Rosenholz, Basilikum, Melisse
  • Halschakra (Vishuddha): Salbei, echte Kamille, Zitronengras
  • Stirnchakra (Ajna): Fichte, Muskat-Salbei, Elemi, Lavendel
  • Kronenchakra (Sahasrara): Geranie, Sandelholz, Myrrhe, Tigergras

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