Selbstbewusstsein stärken: Vorteile, Tipps und Tricks

Selbstbewusstsein stärken: Vorteile, Tipps und Tricks

Selbstbewusstsein stärken: Vorteile, Tipps und Tricks 1200 800 Mindmonia

Stell dir vor, du hast Zahnschmerzen und gehst zu deinem Zahnarzt. Wie gewohnt wirst du von der Schwester aus dem Wartezimmer in den Behandlungsraum geführt. Als du dort ankommst, merkst du, dass dein Zahnarzt nicht in der Praxis ist, sondern von einem anderen Arzt vertreten wird, den du nicht kennst.

Der neue Arzt gefällt dir jedoch ganz und gar nicht. Er kann deine Fragen nicht beantworten, nuschelt und steht obendrein gekrümmt im Behandlungsraum. Alles in allem hast du ein ungutes Gefühl und würdest die Praxis am liebsten ganz schnell wieder verlassen. Doch warum ist dem so?

Der Arzt, den wir gerade beschrieben haben, hat ein mangelndes Selbstbewusstsein. Das erkennst du an seiner Körperhaltung, seiner Ausstrahlung und vielen weiteren Dingen. Er hat dir nicht das Gefühl vermittelt, dass du auf seine Fähigkeiten vertrauen kannst. Das liegt daran, dass der Arzt selbst kein Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten hat.

Wenn jemand selbst kein Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten hat, wie sollst dann du diesem Menschen vertrauen können?

Selbstbewusstsein ist ansteckend. Menschen mit einem ausgeprägten Selbstbewusstsein wecken dieses auch in ihren Mitmenschen, ganz egal, ob in ihren Patienten, ihrem Publikum oder in ihren Arbeitskollegen.

Die gute Nachricht ist: Selbstbewusstsein kannst du lernen.

In diesem Artikel erklären wir dir, was Selbstbewusstsein ist, welche Vorteile ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein mit sich bringt und vor allem, wie du es stärken kannst. Abschließend geben wir dir noch neun praktische Tipps für mehr Selbstbewusstsein auf den Weg, die du in deinem Alltag anwenden kannst.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Was ist Selbstbewusstsein?

Selbstbewusster Mann genießt seine Freiheit

Die Worte Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen werden oft fälschlicherweise als Synonyme verwendet. Dabei meint jeder Begriff etwas komplett anderes.

Selbstbewusstsein setzt sich aus zwei unterschiedlichen Teilen zusammen: dem Selbstvertrauen und dem Selbstwertgefühl, auch Selbstrespekt oder Selbstliebe genannt. Damit du langfristig glücklich und erfolgreich sein kannst, ist es wichtig, dass du beide Bereiche gleichmäßig weiterentwickelst.

Doch was bedeutet nun Selbstbewusstsein?

Wie du aus dem Wort Selbstbewusstsein herauslesen kannst, setzt es sich aus drei Teilen zusammen: “selbst bewusst sein”.

Einfach ausgedrückt definiert Selbstbewusstsein das Wissen über sich selbst.

Jeder Mensch verfügt über ein Selbstbewusstsein. Bei manchen ist es ausgeprägter als bei anderen, jedoch ist es unmöglich kein Selbstbewusstsein zu haben.

Auf dein Selbstbewusstsein zu achten hat mehrere Vorteile. Selbstbewusste Menschen wissen, wer sie sind, welche Stärken und Schwächen sie haben und akzeptieren sich selbst, so wie sie sind.

Selbstbewusste Menschen haben außerdem noch die folgenden Eigenschaften:

  • Gewissheit
  • Sicherheit
  • Zuversicht
  • Vertrauen

Dein Selbstbewusstsein ist deine innere Denkweise über dich selbst und ändert sich von Situation zu Situation. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass du in einigen Situationen selbstsicherer bist als in anderen.

Wie selbstbewusst du letzten Endes bist, hängt von dir, deinem Umfeld und vor allem von deiner Vergangenheit ab. Wie achtsam du in der Vergangenheit mit dir selbst umgegangen bist, entscheidet, wie selbstbewusst du heute bist.

Dabei ist es in den meisten Fällen nicht so wichtig, was in der Vergangenheit passiert ist. Viel wichtiger ist, wie du damit umgegangen bist.

Vielleicht hast du schonmal den Mut aufgebracht eine fremde Person anzuflirten und einen Korb bekommen. Erfolgreiche und selbstbewusste Personen lassen sich davon allerdings nicht entmutigen und sprechen weiterhin Personen an.

Wenn du bei der kleinsten Niederlage einknickst, wird sich diese wie eine große Niederlage anfühlen und deiner Selbstsicherheit mehr Schaden zufügen.

Was ist Selbstwertgefühl?

Selbstwertgefühl oder auch Selbstliebe genannt, ist ein wichtiger Bestandteil des Selbstbewusstseins. Dein Selbstwertgefühl beschreibt, wie sehr du dich selbst liebst, sprich, welchen Wert du dir selbst gibst.

Menschen mit einem ausgeprägten Selbstwertgefühl respektieren sich selbst. Sie kennen ihre Stärken sowie Schwächen und beurteilen diese neutral. Das bedeutet, dass sie sich für ihre Schwächen nicht schämen, sondern sie akzeptieren.

Was ist Selbstvertrauen?

Dein Selbstvertrauen ist die zweite Komponente deines Selbstbewusstseins. Einfach ausgedrückt, beschreibt es das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dabei sind nicht nur die Fähigkeiten gemeint, die du bereits gemeistert hast, sondern auch die, die du noch meistern wirst.

Somit beeinflusst dein Selbstvertrauen auch deinen Mut, neue Dinge anzugehen.

Es ist die eigene Zuversicht, dass du erfolgreich sein wirst, wenn du hart genug dafür arbeitest. Das Selbstvertrauen bringt Menschen dazu, schwierige Herausforderungen anzunehmen und angesichts von Rückschlägen bestehen zu bleiben und über sich hinauszuwachsen.

Mangelndes Selbstbewusstsein – die Folgen

Dein Selbstbewusstsein zieht sich durch alle Lebensaspekte. Das liegt daran, dass dein Leben von den Entscheidungen abhängig ist, die du triffst.

Egal ob geringes Selbstwertgefühl oder geringes Selbstvertrauen: mangelndes Selbstbewusstsein schadet dir. Es schadet dir im Beruf, im Privatleben, der Partnerschaft und deinem eigenen Wohlbefinden.

Du hast ein geringes Selbstbewusstsein, wenn du:

  • … dir keine Fehler erlaubst
  • … deine Meinung aus Angst vor Kritik nicht äußerst
  • … mit Kritik nicht umgehen kannst
  • … Komplimente ablehnst
  • … deine eigenen Interessen nicht durchsetzt
  • … keine Forderungen stellst

Wenn du ein geringes Selbstvertrauen hast, lebst du fremdbestimmter. Du hältst von dir selbst sehr wenig, weshalb dir die Meinung der anderen sehr wichtig ist. Dein Wohlbefinden ist davon abhängig, was andere von dir denken. Du möchtest die Kontrolle über deinen Gemütszustand nicht in fremde Hände legen, oder?

Ein zu geringes Selbstbewusstsein äußert sich, je nach Lebensbereich, unterschiedlich. Möglich sind:

  • Einsamkeit
  • Partnerschafts- und Sexualprobleme
  • Depressionen
  • Angst
  • Wut und Aggression
  • Hemmungen
  • Unsicherheit
  • Eifersucht

Selbstbewusstsein stärken – so geht’s

Alter selbstbewusster Mann

Um dein Selbstbewusstsein zu stärken, musst du zwei Dinge beachten. Wie wir dir oben bereits erklärt haben, setzt sich dein Selbstbewusstsein aus deinem Selbstwertgefühl und deinem Selbstvertrauen zusammen. Deshalb musst du beide Bereich stärken, um langfristigen Erfolg zu haben.

Allerdings solltest du dir eins immer vor Augen führen: beim Selbstbewusstsein geht es um ein gesundes Gleichgewicht. Auf der einen Seite gibt es Menschen mit fast keinem Selbstvertrauen, während auf der anderen Seite Leute mit reichlich Selbstüberschätzung durch den Tag gehen.

Wenn es dir an Selbstbewusstsein mangelt, wirst du es vermeiden, Risiken einzugehen und deine Komfortzone zu verlassen. Den meisten Herausforderungen wirst du dich deshalb nicht stellen und viele Dinge erst gar nicht versuchen.

Selbstüberschätzung ist jedoch genauso schädlich. Wenn du zu selbstsicher bist, kann es passieren, dass du zu viel Risiko eingehst und über deine Fähigkeiten hinausschießt.

Ebenso kommt es bei Selbstüberschätzung vor, dass du dich besser darstellst, als du letztendlich bist. Damit sagst du deinem Unterbewusstsein, dass du nicht zufrieden mit dir selbst bist. Du gibst dir selbst das Gefühl, dass die Person, die du bist, nicht gut genug ist.

Wie baust du also ein ausgeglichenes Selbstbewusstsein auf?

Die schlechte Nachricht ist: es gibt keine schnelle Lösung dafür.

Die gute Nachricht ist, dass du dein Selbstbewusstsein einfach steigern kannst. Solange du deinen Fokus richtig setzt und entschlossen bist, die Dinge richtig anzugehen, kann dich niemand auf deinem Weg zu mehr Selbstbewusstsein aufhalten.

Wir von Mindmonia haben dir hier eine nützliche 3-Schritt-Anleitung zusammengestellt, mit der du noch heute beginnen kannst, dein Selbstbewusstsein zu stärken.

Schritt 1: Erkenne, wo du stehst

Im ersten Schritt auf deiner Reise zu mehr Selbstbewusstsein musst du über das Hier und Jetzt nachdenken. Die folgenden Fragen werden dir dabei helfen:

  • Wie selbstbewusst schätzt du dich selbst ein?
  • Wohin möchtest du gehen?
  • Wie willst du dieses Ziel erreichen?
  • Hast du die richtige Denkweise, um dieses Abenteuer meistern zu können?

Zunächst solltest du über dein bisheriges Leben nachdenken. Liste die zehn besten Dinge auf, die du in deinem Leben erreicht hast.

Hier ein paar Ideen, die du auf deine Liste schreiben könntest:

  • Prüfungen, die du belegt hast
  • Abschlüsse, die du erlangt hast
  • Freundschaften, die du pflegst
  • Menschen, denen du geholfen hast
  • Sportliche Leistungen, auf die du stolz bist
  • Schwierige Projekte, die du gemeistert hast

Schreibe die zehn wichtigsten Dinge in deinem Leben auf, in denen du den Unterschied gemacht hast. Wir sprechen von den Momenten, in denen du besonders stolz auf dich und deine Errungenschaft warst.

Diese Liste solltest du anschließend ausschmücken, formatieren und an einer Stelle aufhängen, an der du dich lange aufhältst oder oft vorbeiläufst. Nimm dir außerdem täglich etwa fünf Minuten Zeit, bewusst auf diese Liste zu schauen.

Schritt 2: Setze dir Ziele

Da du nun weißt, wo du stehst und was du bereits erreicht hast, musst du dich im nächsten Schritt mit den Dingen auseinandersetzen, die du zukünftig erreichen möchtest.

Setze dir Ziele, denn ohne sie bist du wie ein Seemann ohne Kompass. Ziele halten dich auf Kurs, motivieren dich und sind unglaublich wichtig, um deinen Fortschritt messen zu können.  

Dabei solltest du die kleinen Ziele nicht vergessen. Große Ziele sind wichtig, um den Überblick zu behalten, bringen dich jedoch kurzfristig nicht unbedingt weiter und können sogar demotivierend wirken.

Wenn du deine kleinen Schritte mit großen Zielen vergleichst, dann wirkt das frustrierend. In manchen Situationen wirst du denken, dass deine Arbeit bedeutungslos ist, oder du vielleicht sogar etwas falsch machst, da du ja kaum vorankommst.

Jedes große Ziel ist letztendlich nur die Summe vieler kleiner Siege.

Brich deshalb jedes große Ziel in mehrere kleine Ziele unter, die du messen kannst.

Solltest du anfangs damit Probleme haben, empfehlen wir dir eine harte Grenze bei etwa zwei Stunden zu setzen. Alles, was du nicht in zwei Stunden erledigen kannst, ist demnach kein kleines Ziel mehr, sondern muss noch einmal unterteilt werden.

Schritt 3: Entwickle dich weiter

Im dritten und letzten Schritt geht es darum, die Ziele, die du dir gesetzt hast, tatsächlich umzusetzen. Indem du die richtigen Entscheidungen triffst und mit kleinen, einfachen Schritten anfängst, bringst du dich selbst auf die Siegerstraße und beginnst, das damit verbundene Selbstvertrauen aufzubauen.

Schau dir die Ziele, die du im Schritt zuvor definiert hast, an und finde heraus, welche Fähigkeiten du brauchst, um diese zu erreichen. Überlege dir außerdem, wie du dir diese Fähigkeiten am besten aneignen kannst. Gib dich dabei nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden, sondern versuche dir einen Plan zu machen, der dich zu hundert Prozent zu deinem Ziel bringt.

Fang dabei mit den kleinsten Zielen an, die du im ersten Schritt definiert hast. Gerade am Anfang ist es nicht wichtig, was du erreichst, sondern, dass du etwas erreichst.

Entwickle einen Automatismus, indem du regelmäßig Ziele angehst, sie erreichst und diese Leistung feierst. Dabei sollten die Ziele in dieser Phase nicht besonders herausfordernd sein. Gewöhne dich einfach an das Gefühl, Ziele zu erreichen und Erfolge zu feiern.

Wenn du regelmäßig neue Fähigkeiten erlernst und deine Ziele erreichst, ganz gleich wie “unbedeutend” diese sind, erkennt dein Unterbewusstsein, dass du lernfähig bist und dich weiterentwickelst.

Du wirst nicht mehr das Gefühl haben, dass du auf der Stelle stehst. Vielmehr wirst du ein unglaublich intensives Gefühl verspüren, alles erreichen zu können.

Lies Bücher, schau dir Videos an oder mach Online-Kurse in den unterschiedlichsten Themen.

Das menschliche Potenzial ist nahezu unbegrenzt. Nutze es.

9 Tipps für mehr Selbstbewusstsein

Frau mit Brille sitzt vor dem Laptop

Nachdem du nun weißt, was Selbstbewusstsein ist und welche Vorteile es mit sich bringt, wenn es ausgeprägt ist, möchten wir dir nun einige Tipps mitgeben, wie du dein Selbstbewusstsein stärken kannst. Nutze diese Tipps regelmäßig, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Tipp 1: Setze den richtigen Fokus

Schule, Gesellschaft und Eltern erziehen uns dazu, auf unsere Fehler zu schauen. Wir fixieren uns nur auf unsere Fehlgriffe und Niederlagen. Deshalb nehmen wir unsere Fehler viel intensiver wahr, als unsere Erfolge.

Schnell bildet sich Selbstzweifel, und der Gedanke „Ich mache nichts richtig in meinem Leben„. Wir nehmen uns dadurch viel schlechter wahr, als wir eigentlich sind.

Eine extrem hilfreiche Methode, die auch nur sehr wenig Zeit kostet, ist ein Erfolgstagebuch. In diesem kannst du alle Erfolge und Fortschritte aufschreiben, ganz egal, wie klein diese sind. Selbst ein „ich habe es heute wieder geschafft, früh aufzustehen“ ist ein Erfolg, der definitiv in dieses Buch gehört.

Ein Erfolgstagebuch ist eine gute Sache, wenn du es täglich pflegst. Dadurch setzt du dich jeden Tag mit deinen Stärken auseinander und konditionierst dein Unterbewusstsein auf deine guten Seiten.

Viele Menschen haben nämlich das Problem, dass sie mit ihrer eigenen Leistung nicht zufrieden sind. Was sie allerdings nicht wissen: im Stress übersehen sie viele Kleinigkeiten, die ohnehin einen Erfolg darstellen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass du auch noch so kleine Erfolge wertschätzt und in dein Erfolgstagebuch schreibst. Somit stellst du sicher, dass du auch jeden Erfolg bewusst wahrnimmst.

Tipp 2: Vergleiche dich nicht mit anderen

Es ist vollkommen normal, dass du dich mit anderen vergleichst. Schließlich möchtest du dich weiterentwickeln und suchst deshalb nach einem Weg, deinen Fortschritt zu messen. Immerhin ist es für die Erfolgsmessung am einfachsten, dich mit deinen Mitmenschen zu vergleichen, nicht wahr?

Dabei ist diese Angewohnheit, auch wenn noch so intuitiv, nicht gut für dein Selbstbewusstsein. Es wird immer Menschen geben, die irgendeine Fähigkeit besser beherrschen als du.

Du musst dir eins vor Augen führen: du lebst ein einzigartiges Leben. Deine Eltern haben dich unikat erzogen, deine Charaktereigenschaften sind einzigartig und du hast eigene Stärken, Hobbys, Gewohnheiten, sowie Schwächen.

Im Grunde genommen ist jeder Vergleich zwischen zwei Menschen so aussagekräftig wie der Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Noch gravierender sind Vergleiche mit Menschen aus dem Internet. Influencer und andere Internetpersönlichkeiten sind alles, außer würdige Vergleichspartner. Sie blenden dich nämlich mit ihrem show & shine und das Meiste, dass sie im Internet veröffentlichen, ist nicht real. Das wahre Leben sieht anders aus. Da sind wir uns hoffentlich einig.

Influencer sind Profis darin, ihre ausgedachte Scheinwelt aufrechtzuerhalten. Willst du dich wirklich mit einem unechten Idealbild vergleichen?

Tipp 3: Vermeide Negative Energie

Dieser Tipp ist wohl der Wichtigste von allen: meide Negativität. Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in Wahrheit ziemlich herausfordernd.

Wenn du dich in einem Umfeld befindest, dass dich energetisch herunterziehst, schau zu, dass du es loswirst. Umgebe dich lieber mit positiven Menschen, die dich aufbauen, statt deine Zeit mit diesen Energievampiren zu verschwenden. Positive Energie und somit auch ein gesundes Selbstwertgefühl, lassen sich nur schwer aufbauen, wenn du ständig mit Kritik und Negativität bombardiert wirst.  

Hier ein paar Stichpunkte, wie du negative Energie abwehren kannst:

  • Verbringe weniger Zeit mit Menschen, die ständig versuchen, dich kleinzumachen
  • Umgebe dich mit positiven Menschen, die dich aufbauen und unterstützen
  • Akzeptiere Feedback, wehre dich jedoch gegen jegliche Kritik, die kein wertvolles Feedback enthält

Vor allem der letzte Punkt ist besonders wichtig. Du solltest dich wehren, wenn dich jemand ungerechtfertigterweise angeht. Damit zeigst du dir selbst, dass du auf dich aufpasst und achtest.

Wenn du mehr über negative Energie erfahren möchtest, findest du hier einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema.

Tipp 4: Meditation

Wir können die Vorteile der Meditation nicht oft genug hervorheben. Der wichtigste Vorteil mit der größten Auswirkung auf deine Gesundheit und dein Wohlergehen, ist die Tatsache, dass dir Meditation mehr Mindfulness für deine Gedanken bringt.

Leute, die täglich meditieren, verfügen über eine erhöhte Visualisierungsfähigkeit und können ihre eigenen Gedanken besser erkennen und schlussendlich auch besser kontrollieren.

Das liegt an einem sehr einfachen Grund. Wenn du richtig meditierst, beobachtest du deine Gedanken. Umso länger du diese Fähigkeit übst, umso besser wirst du darin.

Doch welchen Vorteil bringt das nun deinem Selbstbewusstsein? Ganz einfach: du kannst deine schädlichen Angewohnheiten, wie zum Beispiel das ständige Vergleichen, nur verändern, wenn du sie auch konkret erkennst.

Tipp 5: Vision Board

Ein Vision Board ist ein mächtiges Werkzeug für das Gesetz der Anziehung, dass dir hilft, deine Wünsche besser zu verfolgen. Der Platz auf dem Vision Board ist begrenzt und zwingt dich, deine Ziele zu priorisieren. Dadurch hilft es dir, deine Zeit und Energie besser zu investieren und visualisiert deine Ziele.

Für dein Selbstbewusstsein ist ein Vision Board ein guter Begleiter, da es dich, besonders in schweren Zeiten, an deine Ziele und Vision erinnert. Folglich hilft es dir deinen Fokus zu bewahren und auch die kleinen Siege wertzuschätzen.

Tipp 6: Triff die richtigen Entscheidungen

Wie oben bereits erwähnt, haben deine Entscheidungen einen großen Einfluss auf dein Selbstbewusstsein. Du schadest also deinem Selbstbewusstsein, wenn du die falschen Entscheidungen triffst.

Wir reden hier vor allem von Widersprüchen. Sprich, wenn du das Eine sagst, aber das Andere machst. Nimmst du dir beispielsweise vor, mit dem Rauchen aufzuhören, aber hängst nach drei Tagen wieder an der Zigarette, dann hat das einen schlechten Einfluss auf dein Selbstbewusstsein.

Deshalb solltest du jegliche Widersprüche in deinem Denken und deinem Handeln vermeiden.

Tipp 7: Reduziere Social Media

Gruppe Menschen nutzen Smartphone

Wir neigen dazu, uns mit anderen auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter und Snapchat zu vergleichen. Dabei werden wir permanent auf allen Netzwerken von scheinbar perfekten Menschen mit scheinbar perfekten Leben bombardiert.

Wie bereits im zweiten Tipp beschrieben, ist es ein vollkommen normaler Instinkt, dass wir uns mit anderen vergleichen. In den sozialen Netzwerken werden die negativen Auswirkungen des ständigen Vergleichens sogar noch verstärkt.

Einerseits, weil wir in unseren sozialen Netzwerken Menschen haben, die wir nur oberflächlich oder gar nicht kennen. Sobald diese Menschen über ihre Erfolge im Internet posten, machen sich negative Gedanken in dir breit wie etwa “ohje, der hat das doch gar nicht verdient”. In den meisten Fällen kennst du allerdings die Geschichte dahinter nicht. Du weißt nicht wie viel Zeit und Energie diese Person investiert hat, um diese Leistung zu erreichen.

Schnell macht sich der Gedanke “warum habe ich so etwas nicht” in dir breit und es entsteht negative Energie, in diesem Fall Neid.

Andererseits ist viel gestellt und gekünstelt. Viele der sogenannten Influencer haben professionelle Teams, die den ganzen Tag nichts anderes machen, als Bilder zu bearbeiten und eine Illusion eines scheinbar perfekten Lebens aufrechtzuerhalten.

Wenn du deinem Selbstbewusstsein etwas Gutes tun möchtest, solltest du weniger Zeit in sozialen Netzwerken verbringen.

Tipp 8: Positive Energie

Wie im dritten Tipp beschrieben, ist Negativität das reinste Gift für dein Selbstvertrauen. Die logische Schlussfolgerung hieraus: wenn du über ein verbessertes Selbstbewusstsein verfügen möchtest, solltest du dich mit positiver Energie umgeben.

Tipp 9: Sport

Durch Sport verändert sich dein Aussehen und das täglich. Diese Veränderungen stärken dein Selbstbewusstsein, da du die Veränderungen am Körper sofort siehst.

Nicht nur für deine Motivation, sondern auch für deinen Körper bringt Sport einige Vorteile. Die Biochemie deines Verstandes ändert sich zum Positiven. Das gibt dir ein positives Bild auf dich und die Welt um dich herum.

Außerdem lernst du durch Sport, regelmäßig über deine Grenzen hinauszugehen. Irgendwann wirst du verstehen, dass du eigentlich weiter gehen kannst, als dein Kopf dir sagt.

Somit ist Sport der ultimative Todesstoß für jeglichen Selbstzweifel.

Fazit

Selbstbewusstsein setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: deinem Selbstvertrauen und deinem Selbstwertgefühl. Wenn du dein Selbstbewusstsein stärken möchtest, musst du, in einem ausgeglichenem Maße, an beiden Komponenten arbeiten. Außerdem solltest du immer darauf achten, dass du nicht mehr Selbstvertrauen hast als Selbstwertgefühl und umgekehrt.

Summa Summarum: Selbstbewusstsein aufbauen ist nicht schwer. Es dauert allerdings seine Zeit. Die Basis des Ganzen ist Erfolg, Dankbarkeit und eine positive Denkweise, mit der du in allen Dingen einen Erfolg siehst.

Hast du schon einmal bewusst dein Selbstbewusstsein stärken wollen? Welche Methode hat dir am meisten geholfen? Lass es uns in den Kommentaren wissen und vielen Dank fürs Lesen.