Negative Energie: 13 Tipps wie du sie loswerden kannst

Negative Energie: 13 Tipps wie du sie loswerden kannst

Negative Energie: 13 Tipps wie du sie loswerden kannst 1280 699 Mindmonia

Energie umgibt uns alle, egal ob positiv oder negativ. Sie ist ein fester Bestandteil deiner Umgebung und deines Körpers. Wie sie dich beeinflusst, entscheidest du. Es ist in deiner Kontrolle, ob du positive Energie ausstrahlst und ob du es zulässt, dich von negativer Energie beeinflussen zu lassen.

Menschen funktionieren nämlich wie ein Schwamm. Wir absorbieren Energie und werden von dem was wir sehen, hören und fühlen geprägt. Da Menschen Teil deines Umfelds sind und Energie ausstrahlen, haben sie einen gewissen Einfluss auf dich. Mit Sicherheit kennst du die folgende Redewendung:

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst

Wenn dein Umfeld aus überwiegend negativen Menschen besteht, nimmst du deren negative Energie in dich auf. Ohne geeigneten Schutz vor negativen Fremdenergien führt das dazu, dass auch du negative Energie entwickelst. Zunächst sind das nur negative Gedanken, langfristig manifestieren sich diese allerdings zu mehr Negativität. Deshalb ist es umso wichtiger, einen Schutz gegen negative Energie aufzubauen.

In diesem Artikel werden wir die erklären, was negative Energie ist, wann und wie du sie spüren kannst und vor allem auch, wie du sie loswerden kannst. Wenn du lernen möchtest, wie du eine positive Einstellung entwickelst, lese dir unbedingt unseren ausführlichen Artikel zum positiven Denken durch.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Was ist negative Energie?

Negative Energie ist das Gegenteil von positiver Energie und entsteht durch negative Gedanken. Sie kann Teil von dir selbst sein, also in deinem Körper zirkulieren oder, bei besonders starker Konzentration, sogar tagelang in deinem Haus oder Apartment vorhanden sein. Du kennst das vielleicht, wenn du dich mit jemandem gestritten hast und der Streit danach noch “in der Luft” steht.

Wir erhalten Energie von externen Quellen und leiten, emittieren, speichern und transformieren diese. Stell dir deinen Körper als eine Art Energieempfänger vor. Wir spüren direkt, wenn etwas schiefgehen wird, die schlechte Laune einer Person oder die schlechte Stimmung in einer Personengruppe.

Beispiele für negative Gedanken sind: Neid, Aggression, Misstrauen, Angst und Gehässigkeit.

Besonders problematisch ist die Tatsache, dass wir Negativität als allgegenwärtig wahrnehmen. Sie ist so tief in uns verwurzelt, dass wir sie als “normal” und “realitätsnah” sehen und was noch viel schlimmer ist: wir akzeptieren sie.

Oftmals fällt es uns gar nicht mehr bewusst auf, wie viel Negativität eigentlich in uns steckt. Wenn du dich mit dem Gesetz der Anziehung schon einmal befasst hast, kennst du mit Sicherheit die Regel: Gleiches zieht Gleiches an.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: wenn du dir nicht bewusst machst, dass du negative Energie ausstrahlst, wirst du sie nicht loswerden können. Noch viel schlimmer: du wirst sie durch das Gesetz der Anziehung noch mehr anziehen.

Quiz: negative Gedanken erkennen

Um negative Energie loswerden zu können, musst du sie im ersten Schritt erkennen. Wir haben für dich einen kleinen Fragebogen erstellt, mit dem du in Windeseile herausfinden kannst, ob du dazu tendierst, eine negative Person zu sein, oder nicht.

  • Bist du dankbar für die Dinge, die du hast? Ganz egal wie gegenwärtig diese sind?
  • Fühlst du dich zu Drama und Katastrophen hingezogen?
  • Verfolgst du das Leben von Prominenten und schaust regelmäßig Nachrichten an?
  • Beschwerst du dich? (Egal ob regelmäßig oder nur manchmal)
  • Diskutierst du gerne über Dinge, die deiner Meinung nach ungerecht oder unlogisch sind? (zum Beispiel das Wetter, die Wirtschaft, Politik oder die öffentliche Verkehrsanbindung etc.)
  • Kritisierst du andere Menschen gerne? (Egal ob regelmäßig oder nur manchmal)
  • Beschuldigst du andere Menschen? (Egal ob regelmäßig oder nur manchmal)
  • Hast du das Gefühl, keine Kontrolle über dein Leben zu haben?
  • Glaubst du an das Schicksal?

Negative Energie loswerden

Sofern du auch nur eine der oberen Fragen mit “Ja” beantwortet hast, ist das ein Zeichen dafür, dass du in gewissem Maße negative Energie in dir hast. Wir von Mindmonia haben dir einige Tipps vorbereitet, mit denen du negative Energie abwehren kannst.

Tipp 1: Achte auf dein Umfeld

Um negative Energie richtig vertreiben zu können, musst du zunächst mit deinem Umfeld anfangen. Wie du bereits weißt, beeinflusst dich dein Umfeld in der Art und Weise, wie du deine Gedanken entwickelst. Um einen langfristigen Schutz vor negativen Gedanken aufzubauen, musst du zunächst alle Energievampire in deinem Umfeld loswerden.

Energievampire sind:

  • Menschen, die dir Energie entziehen
  • Menschen, die nur meckern oder ständig jammern
  • Menschen, die dir nicht gut tun

Meide negative Menschen, wo es nur geht. Selbst wenn die Person nur gelegentlich jammert, nimmst du ihre ausströmende Negativität auf. Versuche dich mit positiven Menschen zu umgeben. Wenn du aktuell nicht weißt, wo du solche Menschen findest, kannst du im ersten Schritt auf Youtube anfangen. Schaue dir bekannte Youtuber an, die über positive Energie berichten oder tritt Meetups zur Persönlichkeitsentwicklung bei.

Lass dir gesagt sein, dass eine solche Veränderung Zeit in Anspruch nimmt und nicht von heute auf morgen geschieht. Wenn du momentan nicht alle negative Menschen aus deinem Leben verbannen kannst oder willst, hier ein simpler Trick, wie du trotzdem der Negativität im Alltag entkommen kannst:

Stell dir vor, du sitzt mit einem Bekannten im Café und ihr unterhaltet euch. Mitten im Gespräch beginnt dein Bekannter plötzlich, sich über alle möglichen Dinge zu beschweren wie: “der blöde Chef, die unfähigen Arbeitskollegen, das verdammte Wetter etc.”

In einer solchen Situation kannst du spielend einfach das Blatt wenden, indem du schlagartig das Gesprächsthema änderst. Stelle eine Frage, die die Person gegenüber dazu animiert, über positive Dinge zu sprechen. Beispielsweise kannst du fragen: “Sag mal, du warst doch letztes Jahr in Brasilien im Urlaub, richtig? Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir Rio de Janeiro anzuschauen.”

Mit so einer Frage gibst du dem Gespräch eine neue Richtung und zwingst deinen Gesprächspartner über positive Dinge zu berichten.

Personen reden miteinander

Tipp 2: Programmiere dein Unterbewusstsein

Leider ist es oftmals so, dass diese Energievampire dir deine Energie nicht bewusst entziehen wollen. Jammern und Meckern sind Aktionen, die vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Menschen, die ständig jammern, fokussieren sich in jeder Situation auf das Negative. Dabei hat sich diese Sichtweise bei diesen Menschen so fest im Unterbewusstsein etabliert, dass ihnen die ständige Jammerei gar nicht mehr auffällt.

Das Unterbewusstsein ist wie eine Maschine, die Befehle ausführt. Welcher Befehl wann ausgeführt wird, hängt davon ab, wie du dein Unterbewusstsein in der Vergangenheit programmiert hast. Zum Beispiel hältst du dir die Hand vor den Mund, wenn du gähnen musst.

Dabei sind es nicht nur die körperlichen Automatismen, die du programmiert hast. Mentale Gewohnheiten, also wie du in gewissen Situationen nachdenkst, sind ebenso Automatismen, die vom Unterbewusstsein ausgeführt werden. Das wohl bekannteste Beispiel für eine mentale Gewohnheit, ist, wie du mit Niederlagen umgehst. Siehst du sie als Fehlschlag oder als Möglichkeit, etwas Neues zu lernen?

Mach dir die Rolle deines Unterbewusstseins bewusst und lerne es zu deinem Vorteil zu nutzen.

Tipp 3: Sei Dankbar

Sei Dankbar, selbst bei den “kleinen Dingen” die du als selbstverständlich siehst. Du kannst wählen, was du essen willst, hast ständigen Zugang zu frischem Trinkwasser und bist gesund. Das sind Dinge, die leider nicht jedem Menschen zur Verfügung stehen.

Selbst in Amerika, einem entwickelten Land, hat die Mehrheit (60 %) der Menschen keine 1.000 Dollar, auf die sie bei einem Notfall zugreifen können. Solltest du also 1.000 Dollar auf deinem Bankkonto haben, bist du reicher als 60% der Leute die in den Vereinigten Staaten leben.

Tipp 4: Stärke dein Selbstbewusstsein

Angst ist eine negative Emotion, die oftmals aus fehlendem Selbstbewusstsein resultiert. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein bildest du viele negative Gedanken erst gar nicht, da dein Selbstbewusstsein Angst, Misstrauen und andere (nicht alle!) negative Gedanken automatisch mit einer Gegenreaktion aushebelt.

Wir empfehlen an dieser Stelle auf positive Affirmationen zurückzugreifen.

Tipp 5: Sei du selbst

Liebe dich selbst, und zwar so, wie du bist.

Du bist ein Unikat, mit eigenen Stärken und Schwächen. Kein Mensch ist wie du. Deshalb solltest du dich auch nicht mit anderen vergleichen. Sei zufrieden mit dir selbst und mit deiner eigenen Leistung.

Mach Dinge, die dich glücklich machen, in der Art und Weise, wie sie dich glücklich machen. Wertschätze Kritik, wenn sie Ernst gemeint und sinnvoll ist. In den meisten Fällen brauchst du allerdings nicht darauf hören, was dir andere sagen. Wenn du an etwas glaubst, ist alles Möglich.

Nimm außerdem nicht ständig Acht auf das Wohlergehen anderer, sondern fokussiere dich auf dich. Du kannst es nicht jedem Recht machen. Sag Nein zu den Anderen und Ja zu dir selbst.

Mann mit Hut

Tipp 6: Kontrolliere deine Selbstgespräche

In einem Satz: höre auf deine inneren Monologe. Die Gespräche, die du mit dir selbst führst, beeinflussen deine Gedanken maßgeblich. Wenn du es schaffst, deinen inneren Self-talk gezielt abzuhören und zu steuern, kannst du kontrollieren, wie du über gewisse Situationen nachdenkst.

Dafür musst du im ersten Schritt allerdings lernen, bewusst auf deine inneren Monologe zu achten.

Wann immer du merkst, dass du negative Gedanken entwickelst oder dich schlecht fühlst, frag dich: “ändert dieser Gedanke etwas an der Situation?”

Wenn du zum Beispiel mit Fieber im Bett liegst und dich darüber aufregst, macht dich das nicht gesund. Ganz im Gegenteil: Negativität entzieht dir zusätzliche Energie, die dein Körper im Kampf gegen die Krankheit dringend braucht. Um deine inneren Selbstgespräche in eine positive Richtung zu lenken, fokussiere dich auf die Dinge, die du tatsächlich ändern kannst.

Es sind die Gedanken, an die du glaubst, die dir die Energie rauben. Wenn du in der Lage bist Gedanken anzuzweifeln, lösen sie sich in Rauch auf und verschwinden aus deinem Verstand, genau wie die Negativität.

Tipp 7: Übernehme Verantwortung

Du selbst bist der Hauptdarsteller in deinem Leben. Es gibt nichts in deinem Leben, für das du nicht selbst verantwortlich bist. Wenn du mit so einer Einstellung durch den Tag gehst, entwickelst du positive Energie. Die Kontrolle, die du spüren wirst gibt deinem Selbstvertrauen und somit auch positiver Energie, noch einen zusätzlichen Schub.

Selbst wenn mal etwas schief geht: du bist dafür verantwortlich. Wälze die Schuld nicht auf deine Mitmenschen oder “die äußeren Einflüsse” ab. Noch besser: suche erst gar nicht nach ihr.

Tipp 8: Ziehe einen Schlussstrich

Wenn du das Gefühl hast, dass du nichts gegen dein Umfeld unternehmen kannst oder du es für schwierig empfindest, alleine gegen alle anzukämpfen, kannst du einen radikalen Schlussstrich ziehen.

Ziehe in eine andere Stadt, beende deine Beziehung zu deinem Freund / deiner Freundin oder kündige deinen Job. Eliminiere die Störfaktoren in deinem Leben, wenn sie dich zu sehr davon abhalten, glücklich zu sein. Du bist die wichtigste Person in deinem Leben und dein persönliches Glück sollte stets an erster Stelle stehen. Wenn du nicht darauf achtest, glücklich zu sein, wieso sollten es andere dann tun?

In der Regel dauert es 90 Tage, bis du deinen Lifestyle geändert hast.

Bevor du die Reißleine allerdings ziehst, mach dir unbedingt einen Plan und überlege dir, ob du tatsächlich die richtigen Störfaktoren eliminierst. Wenn du 300 Kilometer von deinem Umfeld wegziehst, jedoch weiterhin mit deinen negativen Freunden in Kontakt stehst, hast du nichts erreicht.

Tipp 9: Gehe Reisen

Reisen gehen ist eine gute Möglichkeit, der Negativität zu entkommen und einfach mal abzuschalten. Durch einen Tapetenwechsel entfliehst du nicht nur dem Alltagstrott, sondern kannst, je nach Reiseziel, auch deinen Horizont erweitern.

Wenn du Probleme damit hast, für die Dinge, die du besitzt, dankbar zu sein, dann kannst du in Länder reisen, die nicht denselben Lebensstandard haben. In Osteuropa oder Asien kannst du zum Beispiel mit deinen eigenen Augen erleben, wie Menschen mit viel weniger Geld im Monat auskommen und es trotzdem schaffen, glücklich zu sein.

Person auf Spitze des Berges

Tipp 10: Vermeide negative Gesprächsthemen

Verbanne Themen aus deinem Leben, die dich wütend machen. Politik, Geschichte, Religion und Sport sind gängige Gesprächsthemen, die oftmals in Unruhen und Streit ausarten. Wenn du also merkst, dass dein Interesse für Politik dir nicht bekommt, da du dich unverhältnismäßig oft darüber aufregst, hör auf dich damit zu befassen.

Reduziere die Zeit, die du in sozialen Netzwerken, politischen Foren / Webseiten verbringst und kümmere dich um andere Themen, die dich interessieren.

Tipp 11: Mach Sport

Sport ist ein mächtiger Verbündeter bei deinem Kampf gegen negative Energie. Nimm dir unbedingt die Zeit, 30 bis 60 Minuten am Tag zu trainieren. Ganz egal, ob du joggen oder ins Gym gehst: wenn du Sport treibst, schaltet dein Gehirn ab und erholt sich.

Durch die körperliche Aktivität zerschlägst du negative Gedanken und fühlst dich gut. Stress, Aggression und weitere negative Emotionen lösen sich nach getanem Sport in Rauch auf. Du entwickelst in diesem Fall sogar positive Energie, da du dein Ziel, täglich Sport zu machen, eingehalten hast.

Tipp 12: Meditiere

Meditation hilft dir, deine Gedanken besser zu kontrollieren. Neben einem verstärkten inneren Fokus wirst du auch die Fähigkeit, Dinge in deinem Kopf zu visualisieren, weiter ausbauen.

Du schärfst deine Aufmerksamkeit und gelangst schneller in den Zustand der erhöhten Achtsamkeit (mindfulness). In dieser fungierst du als neutraler Beobachter und kannst Dinge unvoreingenommen, also ohne die Automatismen des Unterbewusstseins (Urteilen, Interpretieren, Kontextualisieren) wahrnehmen.

Mindfulness ist die Voraussetzung um deinen Self-Talk (siehe oben) besser unter Kontrolle zu halten.

Tipp 13: Bleib in der Gegenwart

Wie bereits erwähnt: fokussiere dich auf Dinge, die du beeinflussen kannst. Viele Menschen neigen dazu, in der Vergangenheit zu schwelgen. Geschlossene Kapitel wieder zu öffnen bringt dich auf deinem Weg nicht weiter. Es wirft dich zurück.

Alles was gelaufen ist, ist gelaufen. Du kannst es nicht mehr ändern. Lerne mit Fehlern aus der Vergangenheit umzugehen und sie zu akzeptieren. Sie sind Teil deiner Reise und haben dich dorthin gebracht wo du jetzt bist.

Fazit

Negative Energie aus dem Alltag zu vertreiben ist nicht einfach. Vor allem sind es die Menschen um dich herum, die den größten Einfluss auf dich haben. Wenn du dich mit Menschen, die immer alles negativ sehen umgibst, wird deine Einstellung auf kurz oder lang ebenso negativ.

Mit diesen 13 Tipps haben wir dir ein Werkzeug an die Hand gegeben, mit dem du der Negativität in deinem Leben den Kampf ansagen kannst. Wie so oft ist auch hier die Regelmäßigkeit der Schlüssel zum Erfolg. Nutze unsere Tipps fortlaufend im Alltag, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Sei dabei aber nicht niedergeschlagen, wenn es ein wenig länger dauert. So eine Veränderung braucht Zeit.

Wie gehst du mit negativer Energie um? Welcher der obigen Tipps hat dir am besten gefallen und warum? Lass es uns in den Kommentaren wissen und vielen Dank fürs Lesen.