Die 11 besten Mudras für eine intensivere Meditation (+Übersicht)

Die 11 besten Mudras für eine intensivere Meditation (+Übersicht)

Die 11 besten Mudras für eine intensivere Meditation (+Übersicht) 1280 720 Mindmonia

Hast du dich jemals gefragt, warum Leute beim Meditieren ihre Hände in unterschiedlichen Positionen halten?

Diese Personen verwenden sogenannte Mudras. Das sind heilige Handpositionen, die in den meisten Fällen während dem Meditieren eingesetzt werden, um ein besseres Meditationserlebnis zu erzielen.

Hier findest du eine komplette Anleitung zum Thema Meditation.

In diesem Artikel erklären wir dir, was ein Mudra genau ist und welche Bedeutung diese auf dich und dein Wohlbefinden haben. Danach gehen wir auf die 11 besten Mudras zum Meditieren im Detail ein. Zum Abschluss des Artikels erhältst du eine Übersicht, mit 54 unterschiedlichen Mudras und deren Bedeutung.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Was ist ein Mudra?

Ein Mudra ist eine symbolische, rituelle Geste, die vor allem im Yoga und der Meditation verwendet wird. Dabei sind diese Gesten vor allem im Buddhismus und Hinduismus von besonderer Bedeutung. Der Begriff ist Sanskrit und bedeutet übersetzt etwa „Geste“, „Marke“ oder „Siegel“.

Die meisten kennen sie lediglich als Handpositionen. Dabei gibt es zahlreiche Arten von Mudras, die alle in sich unterschiedlich sind. Die Hand Mudras sind zum Beispiel dafür bekannt, dass sie den Energiefluss im Körper beeinflussen und dir dabei helfen, deine Chakren zu öffnen.

Es wird angenommen, dass jede Art eine eigene Wirkung auf Körper und Geist hat. Obwohl Hand oder eher gesagt Finger Mudras im Yoga und der Meditation am häufigsten vorkommen, gibt es auch Körper, Herz und Perineale Mudras. Mehr dazu kannst du in diesem Kapitel lesen.

Mache dir keine Sorgen, wenn du aktuell nicht weißt, welche dieser Gesten du zum Meditieren verwenden sollst. Beim Meditieren geht es schließlich um dein Wohlbefinden. Deshalb solltest du die nehmen, bei denen du dich am besten fühlst.

Mudras Wirkung

Jede Art und Haltung hat eine individuelle Wirkung auf deinen Geist und deinen Körper. Allgemein ausgedrückt, bringen Mudras zwei große Vorteile beim Meditieren: Sie helfen dir, dich zu entspannen und steigern deine Konzentrationsfähigkeit.

Durch ihre beruhigende Wirkung unterstützen sie dich, konzentrierter zu meditieren. Dadurch fällt es dir leichter, eine gute Körperhaltung zu bewahren.

Expertentipp von Mindmonia: Verbinde Mudras mit Mantras, um ein noch besseres Meditationserlebnis zu bekommen.

Stell dir das Ganze so vor: Mantras beschäftigen deinen Verstand, während Mudras deinen Händen etwas zu tun geben. Vor allem für Leute, die Probleme damit haben, ihren Körper beim Meditieren stillzuhalten, oder nicht wissen, was sie mit ihren Händen anstellen sollen. Sie sind das optimale Hilfsmittel um die eigene Meditationspraktik zu verbessern.

Doch warum helfen Handpositionen eigentlich, deinen eigenen Körper stillzuhalten?

Da wir mit unseren Händen fühlen und somit einen unserer sieben Sinne über die Hände „empfangen“, haben sie eine tiefe Verbindung zum Gehirn. Deshalb kann die Art und Weise, wie wir unsere Hände halten, die Art und Weise beeinflussen, wie wir unseren Geist und unseren Körper fixieren.

Arten von Mudras und ihre Bedeutung

Es gibt mehrere Arten von Mudras. Das Geniale an ihnen ist, dass sie während dem Meditieren unabhängig voneinander verwendet werden können. Um deine Meditationspraktik auf das nächste Level zu hieven, kannst du mehrere auf einmal verwenden und sie in deinen Meditations Übungen beliebig unterbringen.

Hier nun eine Übersicht über die unterschiedlichen Mudra Arten:

  • Hasta – Hand Mudras
  • Māna – Kopf Mudras
  • Kaya – Körper Mudras
  • Bandha – Herz Mudra
  • Adhara – Perineale Mudras

Von allen Arten sind Hand Mudras die bekannteste Art. Deshalb gehen wir in diesem Artikel ausschließlich auf diese Art ein. Die anderen haben wir als Liste im letzten Kapitel angehängt.

Mudras Übersicht

Insgesamt gibt es mehr als 30 Hand Mudras, die alle mit anderen Arten kombiniert werden können. Zum Beispiel kannst du ein Hand Mudra mit einem Körper oder Herz Mudra kombinieren, während du meditierst. In der folgenden Übersicht erklären wir dir die 11 wichtigsten, mit denen wir von Mindmonia die besten Ergebnisse erzielt haben.

Anjali Mudra

Das Anjali Mudra kannst du nicht nur beim Meditieren benutzen, sondern ist auch eine gängige Begrüßung in vielen asiatischen Ländern.

Anleitung

Sitze oder stehe aufrecht. Strecke deinen Rücken aus, ohne ein Hohlkreuz zu bekommen und führe die Handflächen auf Höhe des Herzchakras zusammen. Wichtig ist, dass die Handflächen vollständig aufeinander liegen. Achte außerdem darauf, dass die Finger stets nach oben zeigen.

Handposition von Anjali Mudra

Bedeutung & Wirkung

Anjali ist Sanskrit und bedeutet so etwas wie „Anrede“ oder “anbieten”. Die zusammengeführten Handflächen tragen dazu bei, ein Gefühl des Gleichgewichts zwischen deinem Geist und deinem Körper zu schaffen.

Obwohl das Halten der Hände in einer Gebetsposition oft mit bestimmten religiösen Themen oder Überzeugungen verbunden ist, ist das hier nicht der Fall. Meditation und Yoga sind Praktiken, die nicht religiös ausgelegt werden müssen.

Anwendung

Für ein Gefühl des inneren Gleichgewichts zwischen deinem Geist und deinem Körper.

Chin Mudra

Das Chin Mudra wird auch die Geste des Bewusstseins genannt. Wenn du es beim Meditieren nutzt, beruhigst du deinen Geist und deine Gedanken. Außerdem verbesserst du deinen gesamten Gemütszustand. Eine alternative Bezeichnung ist das Jnana Mudra.

Anleitung

Beim Chin drehst du deine Hände so, dass die Handinnenseiten nach unten zeigen. Danach, berührst du mit der Spitze deines Zeigefingers, die Spitze deines Daumens und formst mit den beiden Fingern einen Kreis. Die anderen Finger lässt du durchgestreckt.

Handposition von Chin Mudra

Bedeutung & Wirkung

Diese Handposition stimuliert das Wurzelchakra (auch Muladhara genannt). Man sagt, dass du die energetische Verbindung zur Erde spüren kannst, wenn du mit dem Chin Mudra meditierst.

Die Erdung, beziehungsweise die Verbindung zur Erde steht vor allem für Eins: den Weg zurück zum Ursprung. Die Chin Handposition hilft dir, Einfachheit und Bescheidenheit in dein Leben zurückzubringen.

Anwendung

Für ein Gefühl der Verbundenheit und Bescheidenheit.

Yoni Mudra

Das Yoni Mudra steht für Stressreduzierung. Es hilft dir dabei mit Stress und Depression umzugehen und hält das Gleichgewicht in deinem Nervensystem. Außerdem hilft es dir beim Entspannen und verjüngt den Geist.

Anleitung

Lege die Daumen und Zeigefinger jeweils aufeinander, damit sie eine Art Dreieck bilden. Richte dabei die Zeigefinger nach unten und lege die übrigen Finger angewinkelt zusammen.

Handposition von Yoni Mudra

Bedeutung & Wirkung

Yoni ist ein altes Sanskritwort, das „Uterus“ oder „Gebärmutter“ bedeutet. Wie du vielleicht weißt, ist das Baby, wenn es sich in der Gebärmutter befindet, auf einer Bühne (weil es die ganze Aufmerksamkeit bekommt), aber dennoch von der Außenwelt getrennt. Dadurch ist es von Stress und Problemen getrennt und bekommt nichts mit.

Ähnlich schützt dich das Yoni Mudra vom Stress der Außenwelt.

Anwendung

Für ein Gefühl der Erleichterung und Stressreduzierung.

Vishnu Mudra

Das Vishnu Mudra ist eine schwierige Handposition. Du kannst es sowohl beidhändig als auch einhändig anwenden. Sofern du das Vishnu einhändig praktizierst, nehme hierfür stets die rechte Hand, da diese symbolisch für das Aufnehmen von positiver Energie steht.

Anleitung

Strecke deine Hände aus und richte deine Handflächen von dir weg (als würdest du jemandem ein High Five geben). Dann faltest du den Zeige- und Mittelfinger, während du den Ringfinger und den kleinen Finger vollkommen ausgestreckt hältst. Wenn du Probleme hast, den Ringfinger ausgestreckt zu halten, kannst du den kleinen Finger leicht unter den Ringfinger klemmen.

Handposition von Vishnu Mudra

Bedeutung & Wirkung

Das Vishnu aktiviert die ersten drei Chakren (Wurzelchakra, Sakralchakra und Solarplexuschakra) und balanciert diese.

Anwendung

Für ein Gefühl der Chakrenreinigung.

Gyan Mudra

Das Gyan Mudra ist mit Abstand die bekannteste Handposition in unserer Gesellschaft. Das Spezielle an diesem Hand Mudra, ist die Tatsache, dass neben der Handposition, noch die Atmung Teil der Geste ist.

Anleitung

Streng genommen, wird diese Handposition wie das Chin ausgeführt. Allerdings mit umgedrehten Handflächen. Wichtig ist hier, wenn du deinen Daumen und den Zeigefinger zusammenführst, den Daumen auszustrecken und nicht etwa anzuwinkeln. Führe dieses Handzeichen am besten im Sitzen durch, indem du die Handaußenseite auf deine Knie ablegst.

Handposition von Gyan Mudra

Bedeutung & Wirkung

Im Sanskrit bedeutet Gyan grob übersetzt „Bewusstsein“, „Weisheit“ und „Wissen“. Es verbessert deine Konzentration und schärfst dein Gedächtnis. Neben den mentalen Vorteilen, wird angenommen, dass es auch körperliche Vorteile gibt.

Anwendung

Für ein Gefühl der gesteigerten Konzentration.

Abhaya Mudra

Das Abhaya Mudra, steht für Ruhe, Sicherheit und Furchtlosigkeit.

Anleitung

Diesen Typ kannst du einfach durchführen. Richte deine rechte Hand aufrecht aus, sodass deine Handinnenseite von deinem Körper wegzeigt. Neige deine Hand nach Hinten, bis du eine gewisse Spannung im Handgelenk spürst. Am besten funktioniert diese Geste im Sitzen. Wichtig: halte die Hand etwas unterhalb des Brustkorbes, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Handposition von Abhaya Mudra

Bedeutung & Wirkung

Wie bereits die anderen, ist Abhaya ebenso Sanskrit. Übersetzt bedeutet es Furchtlosigkeit. Diese Geste hat sich durchgesetzt, und gilt als das erste Mudra. Es steht für Frieden und Furchtlosigkeit, da es unter anderem die Hände ohne Waffen zeigt.

Anwendung

Für ein Gefühl von Frieden, Mut und Furchtlosigkeit.

Hakini Mudra

Beim Hakini Mudra musst du beide Hände benutzen, um es abbilden zu können.

Anleitung

Lege deine Hände zusammen und führe das Anjali durch. Dann streckst du deine Ellbogen ein wenig nach außen, bis deine Fingerspitzen anfangen, sich zu verbinden. Achte dabei darauf, dass deine Fingerspitzen stets nach oben zeigen. Strecke dabei deine Finger nicht mit Gewalt durch, sondern lasse sie locker.  

Wir haben bei diesem Bild absichtlich die Hände nach unten gehalten, damit du die Fingerpositionen besser sehen kannst.

Handposition von Hakini Mudra

Bedeutung & Wirkung

Hakini bedeutet Kraft oder Macht in Sanskrit. Die Hakini Geste bezieht sich allerdings nicht auf körperliche Kraft, sondern auf die geistliche. Im Grunde genommen hilft dir diese Handposition, deine Gedanken besser zu kontrollieren und mehr Macht über deinen eigenen Verstand zu erlangen.

Anwendung

Für ein Gefühl von mehr Mindfulness.

Prana Mudra

Das Prana Mudra, oder auch Pran Mudra genannt, ist eine Handposition, die dafür bekannt ist, das Wurzelchakra zu verstärken.

Anleitung

Um diese Geste richtig auszuführen, musst du zunächst deine Handinnenflächen von deinem Körper wegdrehen und ausstrecken. Anschließend nimmst du den Ringfinger und deinen kleinen Finger, und krümmst diese ein wenig. Deinen Daumen streckst du aus, und legst die Fingerspitzen der beiden gekrümmten Finger, auf die Daumenspitze. Den Zeige- und Mittelfinger lässt du ausgestreckt.

Handposition von Prana Mudra

Bedeutung & Wirkung

Prana bedeutet Energie oder Leben. Wenn du mit dieser Handhaltung meditierst, aktivierst du nicht nur dein Wurzelchakra, sondern auch deinen gesamten Energiehaushalt.

Anwendung

Für ein Gefühl von mehr Lebensenergie und einem höheren Energielevel.

Dhyana Mudra

Das Dhyana Mudra wird auch das Meditationsmudra genannt. Das Gyan, Chin und Dhyana sind die wohl bekanntesten Handpositionen für die Meditation.

Anleitung

Führe das Dhyana am besten im Sitzen durch. Dabei legst du die Handaußenseite der rechten Hand in die Handinnenfläche deiner linken Hand. Danach legst du beide Hände in deinen Schoß. Achte darauf, dass sich die Daumenspitzen berühren, deine Hand jedoch entspannt bleibt.

Handposition von Dhyana Mudra

Bedeutung & Wirkung

Der Sinn und Zweck ist, dich in einen tiefen und ruhigen Zustand der Konzentration zu bringen. Da das Dhyana für Balance und Ausgeglichenheit steht, stellt es den Zustand der Balance während der Meditation, zwischen deinem Körper und deinem Geist her.

Anwendung

  • Sorgt für Mindfulness
  • Reduziert Stress
  • Verbessert Konzentration und dein Erinnerungsvermögen
  • Lindert Wut und hilft gegen Depression

Apana Mudra

Das Apana Mudra steht für die innere Reinigung deines Körpers. Damit sind Erinnerungen, Emotionen und alles “böse” in deinem Körper, gemeint.

Anleitung

Für diese Geste solltest du beide Hände benutzen. Krümme hierfür den Mittel- und Ringfinger leicht in Richtung Daumen. Sorge dafür, dass sich die Fingerspitzen des Daumens, des Mittelfingers und des Ringfingers berühren. Die andern beiden Finger streckst du vollständig aus.

Handposition von Apana Mudra

Bedeutung & Wirkung

Apana ist Sanskrit und bedeutet Reinigung. Diese Handposition bezieht sich also auf die körperliche sowie seelische Reinigung. Damit können sowohl Toxine im Blut, Menstruation aber auch die “Reinigung der Emotionen” gemeint sein.

Dieser Typ ist besonders für Frauen geeignet, da es hilft, den Menstruationszyklus zu regulieren und die Geburt zu erleichtern. Außerdem kann eine Meditation mit dem Apana Mudra helfen, mit schwierigen Emotionen beziehungsweise Gefühlsschwankungen umzugehen.

Anwendung

Für ein Gefühl der inneren Reinigung.

Dharmachakra Mudra

Das Dharmachakra Mudra ist eine religiöse Geste, die laut dem Glauben von Buddha während seiner ersten Predigt verwendet wurde.

Anleitung

Für diese Handposition musst du beide Hände benutzen. Mit der rechten Hand führst du das Chin durch und mit der linken das Gyan. Dann verbindest du den Daumen und den Zeigefinger der rechten Hand, mit dem Mittelfinger der linken.

Handposition von Dharmachakra Mudra

Bedeutung & Wirkung

Wie du siehst, steckt in dem Wort Dharmachakra das Wort Chakra. Wenn du unseren Chakra Artikel bereits gelesen hast, dann weißt du, dass Chakra so etwas wie Rad bedeutet. Dharmachakra bedeutet in diesem Kontext dann so etwas wie “das Rad von Dharma”. Die Dharmachakra Handhaltung ist von religiöser Natur und steht im übertragenen Sinne für die Vergänglichkeit und das Element der Zeit und den kontinuierlichen Energiefluss.

Anwendung

Für ein Gefühl der Zeitlosigkeit.

Weitere Mudras

Wie oben bereits angesprochen gibt es unzählig viele Arten von Mudras. Die genaue Anzahl ist jedoch schwer zu bestimmen. Je nachdem, welche heilige Schrift (buddhistisch oder hinduistisch) du dir ansiehst, variiert die Zahl zwischen 30 und 800.

Da wir in diesem Artikel ausschließlich auf die Hand Mudras eingegangen sind, möchten wir dir zum Abschluss eine Übersicht, in Form einer Liste, mit weiteren Arten auf den Weg geben.

Hand Mudras (Hasta)

Hand Mudras sind am einfachsten durchzuführen und deshalb besonders gut für Anfänger geeignet. In der rechte Spalte findest du die jeweilige Bedeutung. Entscheide anhand dieser, welche Handhaltung du in deine Meditations Übungen integrieren möchtest.

NameBedeutung
Vayu MudraLuft
Shunya Mudra
Leere
Hridaya MudraHerz
Varuna MudraRegen
Shakti MudraKraft
Prithvi MudraErde
Bhairav MudraUnbeugsamkeit
Ksepana MudraVertreibung von negativer Energie
Vitarka MudraLogik, Schlussfolgerung
Kubera MudraReichtum
Ganesha MudraSelbstbewusstsein und Mut
Kalesvara MudraBeruhigt den Geist
Surya MudraFeuer
Lotus MudraHerzchakra
Garuda MudraLuft, Adler
Uttarabodhi MudraErleuchtung
Shiva Linga MudraAusgleich zwischen maskulin und feminin
Kundalini MudraSexualität
Vajra MudraAusgleich der Elemente
Matangi MudraStressreduzierung
Surabhi MudraErfüllung der Wünsche
Kali MudraZerstörung des Bösen
Mushti MudraWutbeherrschung
Ushas MudraDer Ursprung aller guten Dinge

Kopf Mudras (Māna)

Bei Kopf Mudras benutzt du deine Augen, Ohren, Nase, Zunge und Lippen.

NameBedeutung
Shambhavi MudraMittelpunkt der Augenbrauen (Beobachtung)
Shanmukhi MudraSchließen der sieben Tore
Khechari MudraZungenschloss (Schweigen)
Kaki MudraKrähenschnabel
Bhujangini MudraAtmung der Kobra
Unmani MudraHaltung der Gedankenlosigkeit
Akashi MudraBewusstsein für dein Inneres ICH

Körper Mudras (Kaya)

Yoga-Positionen haben Ähnlichkeiten zu diesen Typen. Du verwendest nämlich deinen gesamten Körper, um die gewünschten Effekte hervorzurufen. Damit kannst du besonders bei der Meditation eine Abwechslung zur Lotus-Position schaffen.

NameBedeutung
Pashinee MudraDas gefaltete Mudra
Manduki MudraDas Frosch Mudra
Tadagi MudraBlockbauchtechnik
Bhumisparsha MudraDie Erde ist Zeuge

Herz Mudra (Bandha)

Bandha Mudras sind fortgeschrittene Übungen, die nicht jeder zu beherrschen weiß. Sie kommen vor allem im Yoga vor.

NameBedeutung
Uddiyana Bandha Nach oben fliegende Blockade
Mula Bandha Wurzelblockade
Maha MudraGroßes Mudra

Perineale Mudras (Adhara)

Adhara Mudras beziehen sich oft auf die Sexualität.

NameBedeutung
Vajroli MudraGewitter
Maha Bheda MudraDas große trennende Mudra
Maha Vedha MudraDas große durchdringende Mudra
Ashwini MudraPferdegeste

Fazit

Ein Mudra ist eine symbolische, rituelle Geste, die vor allem in Yoga und der Meditation für ein besseres Erlebnis verwendet wird. Viele denken dabei lediglich an Handpositionen, die beim Meditieren verwendet werden.

Allerdings gibt es neben den Hand / Finger Mudras noch weitere, eher unbekannte:

  • Kopf Mudras
  • Körper Mudras
  • Herz Mudras
  • Perineale Mudras

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Welche Geste du in welcher Situation anwenden sollst, entscheidest alleine du. Im Grunde genommen hängt es von dem Ziel ab, das du erreichen möchtest. Je nach Zieldefinition leitest du ab, welche Geste du verwenden musst, um dieses zu erreichen. Zum Beispiel nutzt du das Gyan Mudra für eine gesteigerte Konzentration.

Ein weiterer Faktor, der ebenso eine große Rolle spielt, ist dein persönliches Wohlbefinden beziehungsweise dein Wohlfühllevel. Fühlst du dich beim Meditieren mit einer solchen Geste unwohl, sind diese spezielle Positionen sogar eine Hürde für ein befreiendes Meditationserlebnis und somit kontraproduktiv.

Unser Tipp für dich: verbinde die Gesten, die wir in diesem Artikel beschrieben haben, mit Mantras, um ein noch besseres Meditationserlebnis zu genießen.

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