Funktionieren positive Affirmationen? (Mit 50 Beispielen)

Funktionieren positive Affirmationen? (Mit 50 Beispielen)

Funktionieren positive Affirmationen? (Mit 50 Beispielen) 1024 768 Mindmonia

Ich bin attraktiv. So klingt eine positive Affirmation. Das mag für dich aufs Erste wie ein einfacher und leerer Satz klingen. Wenn du Affirmationen jedoch oft genug wiederholst, wird dein Unterbewusstsein positive Emotionen entwickeln. So kannst du positiv durch den Tag gehen.

Heutzutage sind positive Affirmationen beliebter denn je. Durch Facebook, Twitter und Instagram erreichen sie rasch Millionen Menschen mit nur einem Klick. Gute Seiten sind zum Beispiel Daily Positive Affirmations (Instagram) oder Positive Affirmations (Instagram)

Doch wie ist es möglich, dass diese Glaubenssätze eine solche Auswirkung auf unser Leben haben? Es ist de facto bewiesen, dass bereits Worte dazu führen können, unseren körperlichen sowie geistigen Gemütszustand zu verbessern.

Im folgenden Artikel erklären wir dir, was positive Affirmationen sind, wie sie im Detail funktionieren und wie du sie nutzen kannst, um positive Gedanken für jeden Tag zu entwickeln.

Du wirst lernen diese Glaubenssätze so einzusetzen, um jede Lebenssituation positiv zu gestalten. Anschließend gibt es noch eine Liste an Beispielen.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Positive Affirmationen Hab Selbstvertrauen

Was sind positive Affirmationen?

Positive Glaubenssätze sind viel mehr als sogenannte “Feel good Quotes”. Sie sind Formulierungen, die der Sprache unseres Verstandes verfasst sind.

Affirmationen sind Glaubenssätze, also Sätze, die unser Unterbewusstsein beeinflussen.

Wir nutzen die Sprache des Verstandes, um mit unserem Gehirn direkt kommunizieren zu können. Dabei müssen die Glaubenssätze laut ausgesprochen werden. Außerdem sollten sie einige Male wiederholt werden, um die Person, die sie ausspricht zu ermutigen und zu stärken.

Auch wenn du im Internet mit Sicherheit bereits einige Listen mit solchen positiven Affirmationen gefunden hast, sind diese mit Vorsicht zu genießen. Die meisten sind in Wahrheit gar keine richtigen Affirmationen. Es gibt ein paar Regeln die diese Glaubenssätze befolgen müssen, um als Sprache des Verstandes wahrgenommen zu werden. Andernfalls wirst du enttäuscht sein, wenn diese „Affirmationen“ aus der Liste, die du gefunden hast, nicht wirken.

Es hat sich herausgestellt, dass unser Gehirn sehr strenge Regeln hat, wenn es um die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein geht. Damit dein Verstand auch merkt, dass du mit ihm sprichst, musst du bei deinen positiven Affirmationen die folgenden drei Dinge unbedingt berücksichtigen:

  • Gegenwart: Positive Affirmationen sind nur in der Gegenwart geschrieben. Affirmationen, die mit „Ich werde“ oder „Ich war“ beginnen, kann dein Verstand nicht als solche registrieren.
  • Positive Worte: Damit ein positiver Glaubenssatz wirken kann, muss er lediglich aus positiven Worten zusammengesetzt sein. Für unseren Verstand ist es erwiesenermaßen schwieriger, negative Worte in einer positiven Art und Weise auszulegen. Sag doch einfach anstelle von „Ich kann nicht scheitern“ lieber „Ich bin erfolgreich„.
  • Tatsachen und die Wahrheit: Dein Verstand reagiert nur auf Tatsachen und Wahrheiten. Ein „vielleicht“ oder „möglicherweise“ wird dein Verstand nicht als positive Affirmation auffassen. Nutze hier am besten absolute Aussagen die auf Fakten und der Wahrheit basieren.

Kurzum, positive Affirmationen sind in der Sprache deines Verstandes formulierte Phrasen, die es uns ermöglichen, mittels der Kraft der Gedanken mit unserem Unterbewusstsein zu kommunizieren.

Wie funktionieren positive Affirmationen?

Nachdem wir dir erklärt haben, was positive Affirmationen sind, lass uns nun im Folgenden darüber sprechen, wie sie funktionieren.

Damit du die Wirkungsweise von Glaubenssätzen nachvollziehen kannst, müssen wir zunächst darüber sprechen, wie dein Verstand mit dir kommuniziert.

Du solltest allerdings vorab wissen: Dein Gehirn ist sehr kompliziert und vielschichtig. Es sendet und empfängt Informationen in Lichtgeschwindigkeit und ist der Hauptteil unseres zentralen Nervensystems.

Durch die riesige Menge an Informationen, die unser Verstand sekündlich verarbeiten muss, nimmt er alles was wir sagen und denken erst einmal wortwörtlich auf. Die Interpretation findet dann im Anschluss statt.

Glaubenssätze: Wörtlich und in der Gegenwart

Dein Gehirn kommuniziert nicht in der Zukunft oder in der Vergangenheit. Es arbeitet stets in der Gegenwart. Reize und Emotionen können wir nicht in der Zukunft fühlen. Oder in der Vergangenheit. Wir können uns lediglich daran erinnern oder eben voraussagen wie wir uns fühlen werden.

De facto ist dein Gehirn im aktiven Zustand so schnell, dass es, sobald wir etwas erleben oder fühlen, diese Informationen direkt verarbeitet und weiter sendet, damit wir uns darauf vorbereiten können.

Wenn du beispielsweise nachdenkst: „Oh, ich werde am Freitag in meinem Lieblingsrestaurant essen gehen“ baut dein Gehirn genau in DIESEM Moment die Verbindung zu deinem Lieblingsrestaurant auf. Also wenn du jetzt in der Gegenwart an dein Lieblingsrestaurant denkst, wirst du auch jetzt in der Gegenwart diese positiven Emotionen fühlen, und nicht etwa morgen.

Dieser Effekt trifft ein, unabhängig von welcher Art der Emotionen wir sprechen. Egal ob positiv oder negativ. Dein Verstand unterscheidet in diesem Fall nicht. Das ist auch der Grund, warum dein Verstand nicht zwischen Realität und Einbildung unterscheiden kann.

Nehmen wir die Angst als Beispiel. Da dein Gehirn auch hier im Momentum kommuniziert, hat es de facto keine Zeit zu entscheiden, ob die Gefahr real ist oder nicht. Es bereitet unseren Körper in jedem Fall auf die potenzielle Gefahr vor der wir “ausgesetzt” sind.

Deshalb ist es wichtig, dass die positiven Affirmationen immer in Gegenwart gesprochen sind. So kann sie unser Gehirn am besten verarbeiten. Wenn du beispielsweise sagst: „Ich bekomme den Job“ vor einem Bewerbungsgespräch, wird dich dein Gehirn genau in diesem Moment auf den Erfolg vorbereiten. Du wirst selbstbewusster und glücklicher nach außen hin wirken und somit erhöhen sich auch deine Chancen, dass du den Job auch tatsächlich bekommst.

Positive Affirmationen Funktionieren

Glaubenssätze: Positiv und aufbauend

Positive Affirmationen müssen stets positiv formuliert sein.

Beispielsweise sagst du anstelle von „Ich bin nicht schwach“ einfach „Ich bin stark“ und schon hast du dieselbe Aussage positiv formuliert.

Das liegt daran, dass negative Worte, selbst wenn sie in einem positiven Kontext stehen, unsere negativen Emotionen verstärken. Unser Verstand interpretiert unter „Ich bin nicht einsam“ nichts. Wir hören die Aussage und mögen sie zwar verstehen, aber unser Unterbewusstsein ist da anders. Es hört lediglich den Begriff  „einsam“ und aktiviert somit die entsprechenden neuronalen Verbindungen in unserem Gehirn für diesen Befehl. Das Ergebnis: Wir fühlen uns einsamer.

Unser Gehirn nimmt Befehle an und löst daraufhin gewisse Reaktionen aus. Streng genommen ist das seine Hauptfunktion. Informationen annehmen und beantworten.

Interpretieren dauert für unser Gehirn länger, als einfaches Auslösen von Reaktionen. Während es also interpretiert, dass der Befehl „Ich bin nicht einsam“ gar nicht negativ ist, hat es den Befehl für Trauer schon längst losgestoßen.

Deshalb müssen Affirmationen komplett positiv formuliert werden. Andernfalls sind sie nicht wirkungsvoll und können im schlimmsten Fall sogar das Gegenteil bewirken.

Glaubenssätze: Tatsachen und Wahrheit

Mit Sicherheit wirst du dich momentan fragen:

Unser Gehirn ist so mächtig. Es ist zu unglaublichen Dingen möglich, kann aber nicht den Unterschied zwischen „weine“ und „weine nicht“ ermitteln?

Nun ja, die Begründung ist im Grunde genommen sehr einfach: Unsere Welt ist voller Informationen. Es sind vor allem die unnützen und unterbewussten Informationen, die deinen Verstand dazu zwingen, Dinge erst einmal wortwörtlich aufzunehmen.

Unser Gehirn hilft uns maßgeblich dabei, nicht in dieser Informationsflut unterzugehen. Stell dir mal vor, du müsstest bewusst auf jeden Reiz, den du empfindest eine aktive Reaktion herbeiführen. Das wäre der reine Wahnsinn.

Der Verstand ist und durch seine natürliche Fokus-Funktion eine enorme Hilfe. Er filtert die Informationen, die in diesem Moment wichtig sind, von den Unwichtigen. Andernfalls könnten wir uns nicht mehr bewusst auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Wenn du zum Beispiel mit dem Auto durch die Gegend fährst, was schaust du bewusst an? Bäume, die Autos die vor dir Fahren und die Ampeln. Eventuell auch die Landschaft, wenn sie für dich unbekannt ist. Aber mit Sicherheit nicht die Bäckereien, Restaurants oder Tankstellen, richtig? Wenn du dein Auto allerdings tanken musst, fallen dir plötzlich auch die Tankstellen auf. Das passiert nur, weil du bewusst nach ihnen schaust.

Dieser Fokus entlastet uns. Durch diese natürliche Filterfunktion unseres Verstandes können wir komplexe Denkvorgänge absolvieren. Andernfalls wären wir mit routinemäßigen Aufgaben bereits total ausgelastet. Die Informationsflut würde den bewussten Teil unseres Gehirns überfordern und eine Überreizung hervorrufen.

Genau dieser Fokus ist auch der Grund, warum Affirmationen einen Fokus haben müssen. Sobald sie ein „vielleicht“ oder „wahrscheinlich“ enthalten, wird sie unser Verstand nicht wirklich als wichtig einstufen und aussortieren. Versuche dich also wirklich auf Fakten und die Wahrheit zu konzentrieren, da unser Gehirn sonst automatisch abschaltet.

Positive Affirmationen Frau Spiegel

Glaubenssätze: Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg

Ein weiter essenzieller Bestandteil für den Erfolg der Glaubenssätze ist die Wiederholung. Mehr oder weniger arbeiten wir hier mit der Kraft der Gedanken und der inneren Überzeugung.

Anfangs mag dir das ständige Wiederholen der Glaubenssätze unnötig vorkommen. Vor allem haben wir ja eben erst gelernt: Wenn wir in der Gegenwart, vollständig positiv formulierte, und auf Fakten basierende Aussagen treffen, sollte das doch reichen, oder nicht?

Nicht ganz. Unser Gehirn arbeitet mit dem Gesetz der Gewohnheit. Auch dein Gehirn muss sich an bestimmte Prozesse und Abläufe erst gewöhnen und die Routine in das Unterbewusstsein aufnehmen.

Unser Verstand ist darauf ausgelegt uns effizient durch den Tag zu bringen. Jedes Mal, wenn wir eine gewisse Aktion wiederholen, werden wir besser. Unser Gehirn stärkt diese Verbindung zwischen dem Unterbewusstsein und dem Bewusstsein.

Ein gutes Beispiel hierfür ist das Autofahren. Am Anfang hattest du eventuell Schwierigkeiten dein Auto richtig einzuparken und musstest dich aktiv auf das Autofahren und den Verkehr konzentrieren. Heute hingegen, nachdem du ausreichend Fahrerfahrung sammeln konntest, nimmst du heute den Verkehr, gar nicht mehr aktiv wahr.

Genau so funktioniert unser Verstand auch bei positiven Affirmationen. Wir betreten das Unterbewusstsein und verinnerlichen die Aussage des Satzes so lange, bis die Überzeugung und Routine eintritt.

Glaubenssätze: Sprich das Unangenehme aus

Gerade bei Anfängern ist es so, dass sich positive Affirmationen anfangs wie Lügen anfühlen.

Wenn du beispielsweise nicht glücklich mit deinem aktuellen Job bist, aber ständig „Ich liebe meinen Job“ wiederholst, kann sich das durchaus unangenehm anfühlen.

Dies geschieht vor allem dann, wenn du noch unerfahren bist und noch nicht so viel Erfahrung mit positiven Affirmationen sammeln konntest. Positive Glaubenssätze sind keine falschen Aussagen oder Betrügereien.

Möglicherweise stört dich auch die Tatsache, dass es dir schlichtweg unangenehm ist, über dieses Thema zu sprechen. Wenn Menschen einen wunden Punkt treffen, wie etwa Job oder Übergewicht, tendieren sie schnell dazu sich die Welt schönzureden. Dieses Phänomen nennt man auch kognitive Dissonanz. Gleiches trifft auch bei positiven Affirmationen zu.

Schnell wird aus einem „Ich liebe meinen Job“ ein „Ich kann mehr Geld verdienen“ oder „Ich kann eine Beförderung bekommen„. Und das ist auch völlig normal. Niemand spricht gerne über sensible Themen. Menschen lieben Komfort.

Allerdings setzen positive Affirmationen genau da an. Wir müssen auch mal aus unserer Komfortzone heraustreten und Dinge aussprechen, die uns unangenehm sind. Der fehlende Komfort und die entsprechende Unbequemlichkeit machen die positiven Affirmationen ja so mächtig.

Nicht nur arbeiten diese mit der Kraft der Überzeugung, sondern auch mit der Aktivierung durch einen unangenehmen Zustand. Wenn es dir also unangenehm ist, dich selbst zu einem Thema anzulügen, dann wirst du schnell damit anfangen etwas zu ändern.

Die Glaubenssätze müssen also genau da ansetzen, wo es uns am meisten schmerzt.

Entweder wechselst du die Affirmation oder eben deinen Lifestyle, entscheide selbst, was sinnvoller ist.

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Wie nutze ich positive Affirmationen im Alltag?

Positive Affirmationen sind vielseitig einsetzbar. Du kannst sie dafür nutzen, positive Gedanken für jeden Tag zu entwickeln. Sie sind universell für jeden Bereich unseres Lebens tauglich. Die meisten Menschen nutzen Glaubenssätze allerdings für die folgenden Themen:

  • Selbstliebe und Selbstwert
  • Positives Denken
  • Karriere und Arbeit
  • Geld und Reichtum
  • Angst und Angstbewältigung
  • Abnehmen und Gewicht
  • Alltag und Lebensfreude
  • Gesundheit
  • Liebe und Partnerschaft
  • Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
  • Erfolg

Auch wenn du mit Sicherheit massenhaft Listen an Affirmationen online gefunden hast, willst du vielleicht deine eigenen und ganz persönlichen Affirmationen definieren. Dies kann einerseits Sinn machen, wenn du die Wirkung von positiven Affirmationen an eigenen Beispielen ausprobieren willst, oder wenn du ganz individuelle Affirmationen für einzigartige Lebenssituationen brauchst.

Wenn du also eigene Affirmationen definieren willst, gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Ganz wichtig sind natürlich die Punkte, die wir oben bereits erwähnt haben: Gegenwart, positive Worte und Tatsachen/Fakten. Darüber hinaus gibt es aber noch einige Faustregeln und Vorschläge, die wir dir gerne mit auf den Weg geben würden.

Wiederhole die Affirmationen

Auch das ist nichts Neues für dich, da wir bereits darüber gesprochen haben. Es ist wichtig, die Affirmation so oft es geht zu wiederholen. Es gibt keine offizielle Formel, wann und wie oft man eine positive Affirmation wiederholen sollte.

Manche Menschen wiederholen sie bei jeder Gelegenheit, während andere wiederum feste Zeitslots und eine feste Anzahl an Wiederholungen haben.

Wir empfehlen Anfängern dreimal täglich (Idealerweise morgens, mittags, abends) für etwa 5 Minuten positive Glaubenssätze (egal wie oft) zu wiederholen. Wenn du weniger oder sogar nur eine einzige Affirmation für den Tag hast, wirst du selbstverständlich weniger Zeit brauchen. Es hängt wie immer von dir und deinen Zielen ab, wie du diese Übung durchführen wirst.

Relevante Affirmationen wirken besser

Es gibt grundsätzlich zwei Arten von positiven Affirmationen. Allgemein langfristige Affirmationen und kurzfristig situative. Falls es mal dazu kommen sollte, dass du kurzfristige Glaubenssätze benötigen solltest, gibt es ein wichtiges Kriterium, welches du unbedingt beachten musst.

Fokussiere dich bei der Definition deiner Affirmation stets auf deine Eigenschaften die dich dabei unterstützen dein Ziel zu erreichen und nicht auf das Ziel selbst.

Wenn du also eine wichtige Sales-Präsentation vor potenziellen Kunden gibst, willst du also möglich viele neue Kunden generieren. Welche deiner Eigenschaften fördert dieses Ziel am ehesten? Richtig, Selbstvertrauen, Charme und Charisma. In diesem Fall kannst du die folgenden zwei Affirmationen definieren:

  • Ich liebe mich selbst“ um das Selbstvertrauen zu fördern
  • Ich bin charmant und strahle Charisma aus“ um dein Charme und Charisma aufzubessern

Und nicht etwa:

  • Ich werde viele Sales machen
  • Ich werde viele Kunden generieren

Verleihe deiner Affirmation mehr Ausdruck

Es gibt eine sehr gute Möglichkeit, deiner Affirmation mehr Power zu geben. Ergänze dein Sprechen einfach durch reale Berührungen der Stellen, an denen du die Negativität verspürst. Wenn du also sagst „Ich liebe meinen Körper“ berühre deinen Bauch oder andere Problemzonen deines Körpers.

Das bewirkt in erster Linie zwei Dinge. Erstens, wir erschaffen ein sogenanntes „Muskelgedächtnis“, das die Berührung mit dem Gedanken verbinden wird. Bedeutet also, jedes Mal, wenn wir diese Stelle anfassen werden, werden wir an die positive Affirmation denken, ohne sie auszusprechen.

Zweitens können wir die Affirmation schneller verinnerlichen und aufnehmen, da wir 2 Sinne nutzen, und nicht mehr nur Einen. Das Fühlen verstärkt in dahingehend das Hören und beschleunigt den Aufnahmeprozess in das Unterbewusstsein.

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50 Beispiele positiver Affirmationen für jede Situation

Die folgende Liste an Beispielen dient dir als Orientierungshilfe, wie positive Affirmationen aussehen könnten. Damit wir dir eine möglichst breite Hilfestellung bieten können, haben wir dir Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen deines Lebens aufgelistet. Neben 20 allgemeinen Affirmationen für mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen, findest du weitere 10 für die jeweiligen Bereiche Arbeit und Karriere, Liebe und Gewichtsreduktion.

20 Beispiele positiver Glaubenssätze für Selbstliebe und Selbstwert

  1. Ich bin in jedem Augenblick Schöpfer meines Lebens
  2. Ich öffne mich der Schönheit des Lebens
  3. Ich öffne mich meiner eigenen Schönheit
  4. Ich stelle mich den Herausforderungen meines Lebens
  5. Ich bin die wichtige Person in meinem Leben
  6. Ich bin voller Energie und Leben
  7. Ich respektiere und gebrauche meine besonderen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
  8. Ich umgebe mich mit Dingen die meine Energie widerspiegeln
  9. Ich liebe mich selbst bedingungslos
  10. Ich achte auf mein Denken und wähle bewusst gesunde Gedanken
  11. Ich bin frei, das Leben zu lieben und zu genießen
  12. Ich bin immer in Sicherheit und Geborgenheit
  13. Ich bin in Frieden mit dem Leben
  14. Ich bin, was ich denke
  15. Ich liebe das Leben und das Leben liebt mich
  16. Ich bin jeder Situation vollkommen gewachsen
  17. Ich bin stolz auf die Person, die ich bin
  18. Ich habe ein grenzenloses Selbstvertrauen
  19. Ich verdiene nur das Beste und ich öffne mich jetzt dafür
  20. Ich treffe jetzt die Entscheidung, mein Leben leicht, einfach und freudig zu machen

10 Beispiele positiver Glaubenssätze für die Arbeit

  1. Ich liebe meinen Job
  2. Ich habe meinen Traumberuf
  3. Ich werde von meinen Mitarbeitern geschätzt
  4. Ich werde von meinen Kunden geschätzt
  5. Ich liebe jeden Tag bei der Arbeit
  6. Ich werde für meine gute Arbeit belohnt
  7. Ich liebe mein Gehalt
  8. Ich liebe mein Büro
  9. Ich treffe einfache Entscheidungen
  10. Ich bin auf meinen Job bestens vorbereitet

10 Beispiele positiver Glaubenssätze für Liebe und Partnerschaft

  1. Ich bin attraktiv
  2. Ich liebe mein Aussehen
  3. Ich bin in der Lage eine gesunde Beziehung voller Liebe zu führen
  4. Ich liebe meinen Partner / meine Partnerin
  5. Ich bin eine romantische Person
  6. Ich werde von meinem Partner / meiner Partnerin geliebt
  7. Ich werde von meinem Partner / meiner Partnerin geschätzt
  8. Ich bin glücklich meinen Partner / meine Partnerin zu haben
  9. Ich liebe aus dem tiefsten Inneren meines Herzens
  10. Ich wirke auf andere Menschen sexuell anziehend

10 Beispiele positiver Glaubenssätze zum Abnehmen

  1. Ich liebe meinen Körper
  2. Ich akzeptiere mein Aussehen und meinen Körper
  3. Ich liebe den Geschmack von Früchten und frischem Gemüse
  4. Ich liebe jede einzelne Zelle meines Körpers
  5. Ich bin voller Liebe, Hoffnung und Selbstvertrauen
  6. Ich fühle mich körperlich stark
  7. Ich führe ein vitales Leben
  8. Ich strahle Selbstvertrauen aus
  9. Ich werde von anderen Leuten aufgrund meines Körpers respektiert
  10. Ich bin dankbar für die Lebensenergie, die durch meinen Körper fließt

Fazit

Nun haben wir einiges über Glaubenssätze gelernt. Damit du die Glaubenssätze erfolgreich nutzen kannst, haben wir dir hier der wichtigsten Dinge zum Thema positive Affirmationen auf einen Blick zusammengefasst:

  • Positive Glaubenssätze nutzen die Sprache des Verstandes und die Kraft der Gedanken, um mit dem Verstand zu kommunizieren
  • Affirmationen arbeiten mit der inneren Überzeugung
  • Positive Glaubenssätze müssen in der Gegenwart sein, da unser Gehirn im Momentum kommuniziert und nicht etwa in der Vergangenheit oder der Zukunft
  • Affirmationen müssen gänzlich aus positiven Formulierungen bestehen, da unser Verstand Befehle als Erstes ausführt und im Nachhinein erst interpretiert
  • Glaubenssätze müssen auf Tatsachen und Fakten basieren, da unser Kopf eine natürliche Fokus- und Selektionsfunktion hat
  • Positive Affirmationen werden durch das Wiederholen verstärken und setzen auf die Macht der Gewohnheit
  • Positive Glaubenssätze zwingen uns dazu die Komfortzone zu verlassen und Dinge zu verändern

Was ist deine Lieblingsaffirmation? Lass es uns in den Kommentaren wissen, wofür du positive Affirmationen nutzt, und welche du besonders gerne aussprichst.