Die Bedeutung der Chakren Farben verstehen und anwenden

Die Bedeutung der Chakren Farben verstehen und anwenden

Die Bedeutung der Chakren Farben verstehen und anwenden 500 333 Mindmonia

Farben begleiten uns seit dem Kindesalter. Sie sind eines der ersten Dinge, die wir als Kinder lernen. Dahinter verbirgt sich das komplexe Konzept der Farbenlehre. Den Meisten von uns ist beispielsweise bekannt, dass Grün für Glück und Rot für Energie und Wärme steht.

Wie sieht es allerdings bei den Chakren aus? Jedes Chakra wird von einer eigenen Farbe symbolisiert, hinter der sich eine tiefere Bedeutung aus der Farbenlehre verbirgt.

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass die 7 Chakren das gesamte Farbenspektrum abdecken. Wie bei einem Regenbogen. Tatsächlich steckt hinter den Chakren Farben ein komplexes Konzept, dass wir dir in diesem Artikel ausführlich erklären werden.

Außerdem gehen wir auf die einzelnen Farben, deren psychologische Bedeutung und die Verbindung zu den Chakren im Detail ein.

Sofern du dir zuerst einen umfangreichen Einblick in die Lehre der 7 Chakren verschaffen möchtest, downloade dir unseren großen Guide “Chakren für Anfänger” durch. Dort erklären wir dir, welche Rollen die Chakren für unser Leben spielen und wie du sie richtig ausbalancieren kannst.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Chakrafarben auf Körperstellen markiert

Farbenlehre: Bedeutung der Chakren Farben

Wenn du dich mit der Chakrenlehre bereits befasst hast, weißt du, dass die 7 (Haupt-) Chakren durch die folgenden Farben repräsentiert werden:

  • Rot (Wurzelchakra)
  • Orange (Sakralchakra)
  • Gelb (Solarplexuschakra)
  • Grün (Herzchakra)
  • Blau (Halschakra)
  • Indigo (Stirnchakra)
  • Violett (Kronenchakra)

Wenn du verstehst, wie uns die Farben im Alltag beeinflussen, kannst du dir das zunutze machen um deine Chakren besser zu heilen. Dabei bieten wir dir hiermit das ultimative Werkzeug an, mit dem du nicht nur lernen wirst, mit deinen Chakren besser umzugehen, sondern auch, wie du die Farben in deinem Alltag zielgerichtet nutzen kannst.

Jede dieser Farben hat einen eigenen Einfluss auf dein Energiezentrum. Wie du dein Energiezentrum mittels der Chakren kontrollieren kannst, erfährst du in unserem Artikel zum Thema Chakren balancieren.

Zunächst möchten wir dir vor Augen führen, dass jede Farbe eigene Schwingungen und Frequenzen aufweist. Mithilfe der Farbpsychologie wurde die Bedeutung der jeweiligen Frequenzen auf unser Gehirn analysiert. Deshalb ist es beispielsweise bekannt, dass Grün für Glück steht.

Mithilfe der Farbpsychologie kannst du also Energieströme gezielt zu oder von denen Chakren lenken um diese anzuregen oder zu balancieren. Viele Unternehmen nutzen das Wissen hinter den Farben beispielsweise auch im Marketing bewusst, um bestimmte Emotionen und Gefühle bei Kunden anzusteuern.

Wenn du das nächste Mal an einem bestimmten Chakra arbeiten willst, kannst du zum Beispiel Kleidung in dieser Farbe tragen, mit den entsprechenden Farbtönen meditieren oder deine Wohnung mit Kerzen oder ähnlichen Accessoires in der jeweiligen Farbe dekorieren, um deine Energie bewusst auf eine Farbe (und somit auch auf ein Chakra) zu konzentrieren.

Farben und ihre Bedeutung

Regenbogenfarben gespiegelt in einem Auge

Die Wissenschaft hinter der Farbe ist nicht ganz einfach, jedoch reicht ein grundlegendes Verständnis für Farben bereits aus, um den Zusammenhang zu den Chakren zu verstehen. Wir von Mindmonia haben dir eine verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt, wie du die Chakra Farben richtig deuten und im Alltag einsetzen kannst.

Schritt 1: Farbe ist Teil des Lichts

Weißes Licht ist eigentlich gar nicht weiß, weshalb du womöglich schon mal den Satz “weiß ist gar keine Farbe”, gehört hast. Wir nehmen es zwar so wahr, aber sobald das vermeintlich weiße Licht gebrochen wird, werden daraus Farben. Da Farben aus gebrochenem Licht entstehen, sind sie Teil des Lichtes und haben somit ihre eigenen Wellen und Frequenzen.

Die gesamte Energie des Lichts ergibt das Farbenspektrum. Dabei gibt es grundlegend zwei Bereiche: sichtbare und unsichtbare Farben. Während Rot, Blau, Grün und co. für die meisten von uns in den Bereich der sichtbaren Farben fallen, können wir Infrarot- oder Röntgenstrahlen mit dem bloßen Auge nicht erkennen, auch wenn sie Teil des Farbspektrums sind.

Merke: Farbe ist faktisch Energie aus Licht, die mit unterschiedlichen Wellen und Frequenzen schwingt, sobald das weiße Licht gebrochen wird.

Schritt 2: Schwingungen und Frequenzen

Wenn du dir das Farbspektrum als Linie vorstellst, beginnend mit der roten Farbe auf der linken, und der violetten Farbe auf der rechten Seite, sind die niedrigsten Schwingungen links, während die höchsten Schwingungen sich rechts bewegen.

FarbeFrequenzbereichChakra
Rot≈ 430–480 THzWurzelchakra
Orange≈ 480–510 THzSakralchakra
Gelb≈ 510–540 THzSolarplexuschakra
Grün≈ 540–610 THzHerzchakra
Blau≈ 610–670 THzHalschakra
Indigo≈ 610–670 THzStirnchakra
Violett≈ 670–750 THzKronenchakra

THz steht für die Anzahl von Schwingungen pro Sekunde. Zum Beispiel schlägt eine Klaviersaite 440 mal pro Sekunde. Licht hat ebenso Frequenzen, die wir als Farben wahrnehmen. Die Wellenlänge, und damit auch die Frequenz, bestimmen dabei die Farbe.

Anders ausgedrückt: innerhalb der jeweiligen THz Frequenzen enthält jede Farbe Informationen auf mehreren verschiedenen Ebenen: physisch, mental, emotional und spirituell. Deshalb reagieren Menschen auf die Farbe Rot anders, als auf die Farbe Grün.

Schritt 3: Beeinflussung unseres Körpers

Das Farbspektrum hilft uns zu verstehen, dass die Farbenergie durch die unterschiedlichen Schwingungen in unserem Körper unterschiedlich reagiert. Die Farbe Rot wirkt also anders auf dich als die Farbe Gelb, da sie unterschiedliche Frequenzen – THz – haben und in unserem Gehirn dementsprechend unterschiedliche Reaktionen auslösen. Dabei ist diese abhängig von deinem kulturellen Hintergrund. Während Schwarz in den meisten europäischen Kulturen für Trauer und Tod steht, verbinden viele asiatische Länder Schwarz mit Macht.

Ganz drastisch wird der Einfluss der jeweiligen Frequenzen bei Röntgen- oder UV-Strahlungen, da bei diesen sogar physische Auswirkungen auf den Körper festgestellt werden konnten. Während UV-Strahlung in einem gewissen Maße notwendig ist für unseren Körper, um die Vitamin-D-Bildung anzukurbeln, können Röntgenstrahlungen langfristig zur Tumorbildung führen.

Schritt 4: Bestimmung der Chakrenfarben

Die 7 Chakrenfarben folgen einem bestimmten Muster – rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und violett, doch warum ist dem so? Dieses Muster kennt jeder, der schon einmal einen Regenbogen gesehen hat.

Und was haben jetzt die Chakra Farben mit einem Regenbogen zu tun?

Beide zeigen das vollständige, für uns sichtbare, Farbspektrum. Mit anderen Worten, sowohl die Chakren, als auch der Regenbogen enthalten jede Farbe, die wir mit unserem bloßen Auge sehen können. Eine weitere Sache, die Regenbögen und Chakren gemeinsam haben, sind die Farbübergänge.

Wenn du dich ein wenig mit den Chakren auskennst, weißt du, dass ausgeglichene Chakren anfangen in einem gewissen Radius zu kreisen. Dabei berührt zum Beispiel das zweite Chakra, also das Sakralchakra, das jeweils über- und untergeordnete Chakra (Wurzel- und Solarplexuschakra), während es rotiert. Genau wie bei einem Regenbogen, bei dem die Farbübergänge fließend sind. Dabei gibt es keine Farben, die bedeutungsvoller sind als andere.

Wie du vielleicht schon in der Tabelle gesehen hast, schwingt das Wurzelchakra zwischen einer  Frequenz von 430 und 480 THz, das Sakralchakra zwischen 480 und 510, und das Solarplexus-Chakra zwischen 510 und 540 THz.

Bedeutung der Chakra Farben

Kommen wir nun zum Hauptteil unseres Artikels. Da du jetzt verstanden hast, wie die Farbenlehre funktioniert, welche Farben wir sehen können und welche nicht, wollen wir dir nun nahe bringen warum die Chakren ihre entsprechenden Farben haben.

Farbe: Rot – Wurzelchakra

rote Farbe

Farbpsychologie:

Rot ist eine sehr starke Farbe. Diese Farbe erinnert an Gedanken und Gefühle des Überlebens und des Überlebensinstinkts und rot kann dich wachsam machen. In manchen Kulturen regt es sogar Aggressionen an und führt dazu, dass sich die Atemfrequenz erhöht.

Wie passt das zum Chakra?

Das Wurzelchakra steht für den Urtrieb des Überlebens. Es ist mit dem Gefühl von Erdung und Sicherheit verbunden. Es befindet sich an der Basis des Chakra-Systems und legt den Grundstein.

Farbe: Orange – Sakralchakra

orangene Farbe

Farbpsychologie:

Orange ist eine anregende und kreative Farbe. Es fördert das Gefühl von Wärme und Geborgenheit. Diese Farbe steht für Aufregung und Begeisterung. Orange kann dir das Gefühl geben, dich sinnlich zu fühlen.

Wie passt das zum Chakra:

Das Sakralchakra steht für Kreativität und für Lebensfreude. Es ist mit dem emotionalen Körper und der Sinnlichkeit verbunden.

Farbe: Gelb – Solarplexuschakra

gelbe Farbe

Farbpsychologie:

Gelb ist eine sehr emotionale Farbe. Sie erinnert an Mut, Optimismus und Selbstwertgefühl. Es wird angenommen, dass die Farbe Gelb einen Einfluss auf die linke Seite unseres Gehirns hat, wo sich Unterbewusstsein und Wahrnehmung befindet.

Wie passt das zum Chakra:
Das Solarplexuschakra symbolisiert unser Bauchgefühl. Es definiert unsere Glaubenssätze, Selbstsicherheit und das Unterbewusstsein. Jedes Mal, wenn du also auf dein “Bauchgefühl hörst”, vertraust du auf dein Solarplexuschakra.

Das Solarplexus Chakra ist besonders wichtig für deine innere Balance, weshalb wir diesem Chakra einen ganzen Artikel gewidmet haben.

Farbe: Grün – Herzchakra

grüne Farbe

Farbpsychologie:

Grün fördert ein allgemeines Wohlbefinden und eine gute Gesundheit. Es symbolisiert Mitgefühl, Glück und Hoffnung. Grün gibt dir das Gefühl, gesund zu sein und kann in vielerlei Hinsicht motivierend wirken. Deshalb wird diese Farbe auch “innerer Antrieb” genannt.

Wie passt das zum Chakra:

Das Herzchakra steht für Liebe, Mitgefühl und Güte. Es verbindet den unterer und oberer Teil aller Chakren.

Farbe: Blau – Halschakra

blaue Farbe

Farbpsychologie:

Blau ist eine Farbe, die oft in der Natur vorkommt. Egal ob Himmel oder Meer: diese Farbe umgibt dich fast überall. Aus diesem Grund beschreiben die Menschen die Farbe oft als ruhig oder gelassen. Blau fördert das Gefühl, intelligent und vertrauenswürdig zu sein. Sie steht außerdem noch für Logik und Kommunikation.

Wie passt das zum Chakra:

Das Halschakra spiegelt unsere Kommunikation mit der Außenwelt wider. Es steuert die Art wie wir mit anderen Menschen sprechen und wie wir ihnen zuhören. Die symbolische Bedeutung des Halschakras ist eine Bedeutung von Klang, Weisheit und Bewusstsein.

Farbe: Indigo – Stirnchakra

lila Farbe

Farbpsychologie:

Indigo ist eine sehr individuelle Farbe, die in der Natur nur selten vorkommt. Sie fördert das Gefühl, weise und spirituell entwickelt zu sein. Diese Farbe steht für Selbsterkenntnis und innerem Frieden.

Wie passt das zum Chakra:

Das Stirnchakra ist die Verbindung zwischen Körper und Geist. Es ist mit einem erhöhten spirituellem Wachstum, positiver Einstellungen und einer großzügigen und humanitären Einstellung zum Leben verbunden.

Farbe: Weiß mit Violett – Kronenchakra

violette Farbe

Farbpsychologie:

Violett und Weiß sind Farben die den meisten Menschen gut stehen und werden deshalb Universalfarben genannt. Sie geben dir das Gefühl, mit allem verbunden zu sein. Violett und Weiß wirken in ihrem Zusammenspiel erhaben oder gar spirituell.

Wie passt das zum Chakra:

Das Kronenchakras wird vom Bewusstsein getrieben und bringt uns in Kontakt mit dem Universum. Es ist das am schwierigsten zu kontrollierende Chakra, dass nur die wenigsten wirklich balancieren können. Die, die es allerdings schaffen, erlangen die höchste Form von Wissen und Weisheit.

Fazit

Hier noch einmal die drei wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel:

  • Farbe ist Energie, die mit bestimmten Geschwindigkeiten schwingt.
  • Farben beeinflussen unsere Gedanken und Gefühle die ganze Zeit
  • Chakren sind Energiezentren, die entlang der Wirbelsäule in deinem Körper verteilt sind und bei Ausgeglichenheit beginnen zu schwingen.

Geringere Schwingungen erzeugen wärmere Farben wie Rot und Orange, während höhere Schwingungen kühlere Farben wie Blau und Indigo erzeugen. Bei der höchsten Schwingung treffen die beiden Enden des Farbspektrums aufeinander und erzeugen Violett. Wie sich das mit den Chakren verbinden lässt, liegt also auf der Hand.

Wenn du dich auf eine Farbe konzentrierst, kannst du die Energieströme in deinem Körper bewusst auf deine Chakren lenken und diese beim Schwingen antreiben. Aktive Chakren erzeugen durch ihre Schwingungen entsprechende Energie, die sich in deinem Körper wiederum bemerkbar macht.

Das Ganze nimmt allerdings einige Zeit in Anspruch und geht nicht von heute auf morgen. Nur weil du eine Farbe ansiehst, wirst du nicht sofort eine Veränderung im Körper spüren. Bring in der Hinsicht allerdings genug Geduld mit.

Umgebe und fokussiere dich mit den Farben, die mit den Chakren in Zusammenhang stehen, auf die du dich aktuell konzentrierst. Hast du zum Beispiel eine Überaktivität deines roten Wurzelchakras erkannt, wäre eine Möglichkeit dieses wieder in Balance zu bringen, weniger auf die Farbe einzugehen.

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