8 Tipps gegen Antriebslosigkeit in deinem Leben

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Mann steht auf einem Hügel und schaut ins Tal

Wenn du dich ständig müde fühlst, Lustlosigkeit dich plagt und du einfach keine Motivation aufbringen kannst, dann leidest du mit hoher Wahrscheinlichkeit an Antriebslosigkeit.

Ganze 40 % der US-Highschool-Schüler leiden unter fehlender Motivation. 52 % aller Angestellten fühlen keinerlei Freude über ihre Arbeit. Der Grund: Fehlende Motivation und kein Antrieb.

Keinen Antrieb mehr zu verspüren hat allerdings gravierende Folgen. Wir erklären dir deshalb in diesem Artikel, was Antriebslosigkeit ist, wie sie entsteht und woran du sie erkennen kannst. Im Anschluss geben wir dir 8 Tipps, mit denen du deine Antriebslosigkeit überwinden kannst.

Hier ist ein klickbares Inhaltsverzeichnis, um durch diesen Artikel zu navigieren:

Was ist Antriebslosigkeit?

Der Begriff Antriebslosigkeit beschreibt den Zustand, wenn es dir an Antrieb fehlt. Antrieb setzt sich dabei aus zwei Komponenten zusammen: Energie und Motivation. Sobald dir eine der beiden fehlt, leidest du bis zu einem gewissen Maß an Antriebslosigkeit. 

Sobald Energie und Motivation nicht im Gleichgewicht sind, entsteht Antriebslosigkeit. Das heißt, einfach ausgedrückt, dass dein Energielevel sich auf deine Motivation auswirken kann und umgekehrt.

Wenn du an Antriebslosigkeit leidest, verhältst du dich eher passiv und verfügst im Schnitt über weniger Selbstvertrauen. Dabei kannst du dich antriebslos fühlen selbst, wenn du über eine positive Grundstimmung verfügst. Dein Antrieb hängt nämlich, wie oben bereits erwähnt, von deiner Motivation und deinem Energielevel ab.

Antriebslosigkeit selbst ist aber keine Krankheit, sondern ein Symptom an sich. Wenn die Antriebslosigkeit chronisch wird, ist sie ein Leitsymptom für Depression. 

Antriebslosigkeit: Ursachen und Symptome

Antriebslosigkeit ist nicht einfach nur das Gefühl, unmotiviert zu sein. Vielmehr fühlst du dich schlapp, müde und kraftlos. Du bist obendrein häufiger gereizt und strahlst negative Energie aus. 

Die Ursachen für fehlenden Antrieb können sein:

  • Stress.
  • Mangelndes Selbstvertrauen.
  • Schlafmangel.
  • Ungesunder Lebensstil.
  • Eine einseitige Ernährung und Vitaminmangel.
  • Übermäßiger Alkohol- und Koffeinkonsum.
  • Fehlende Lebensziele.
  • Stoffwechselerkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion.

Antriebslosigkeit kann auch zum Beispiel durch eine Hormonumstellung im Körper auftreten, wie zum Beispiel in der Schwangerschaft. 

Alles, was auf dein Energielevel und deine Motivation negative Auswirkungen hat, kann die Ursache für Antriebslosigkeit sein.

Warum du etwas gegen Antriebslosigkeit tun solltest

Alter Mann ist müde

Es gibt viele Gründe, Antriebslosigkeit abzuschaffen. Den größten aus unserer Sicht ist jedoch der folgende: Kein Antrieb bedeutet kein Wachstum.

Es ist kein Problem, wenn du ab und zu unmotiviert bist und lieber faulenzt, als produktiv zu sein. Wird die Antriebslosigkeit jedoch chronisch oder total, solltest du etwas dagegen unternehmen. 

Je länger sich deine Antriebslosigkeit hinzieht, desto schwerer wird es dir fallen, später wieder in deinen Rhythmus zu finden. Selbst Kleinigkeiten, wie regelmäßig Wasser zu trinken oder einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten, werden da schon zum Problem.

Sobald du merkst, dass es dir immer schwerer fällt, aufzustehen und jede kleine Aufgabe wie eine berghohe Wand wirkt, solltest du die Reißleine ziehen und dein Verhalten ändern.

8 Tipps wie du deine Antriebslosigkeit überwinden kannst

Gute Gedanken und Absichten alleine reichen oft nicht, wenn du dich antriebslos fühlst. Du musst aktiv werden und das Problem in der Ursache angehen. Hier 8 wirksame Methoden die dir dabei helfen können.

Tipp 1: Verändere deine Perspektive

Fehler und Fehlschläge können ein Ursprung für fehlende Motivation sein. Machst du immer und immer wieder dieselben Fehler, wird dich das langfristig demotivieren und folglich deinen Antrieb bremsen. Dabei sind die Fehler selbst nicht das Problem, sondern der fehlende Fortschritt.

Stell dir vor, du bist Künstler, aber dir fehlt die Motivation dafür, ein neues Kunstwerk zu beginnen. Du malst immer auf dieselbe Art und bist enttäuscht, weil du keine Verbesserung in deiner Kunst siehst. 

Die Lösung: Verändere deine Perspektive. 

In den meisten Fällen gibt es nicht nur eine Art, eine Sache anzugehen. Das Problem von einer anderen Sichtweise zu betrachten, wird dir neue Wege aufzeigen. 

Deine Perspektive zu verändern weckt nicht nur deinen Erfindergeist und entfacht deine Motivation neu, es hilft auch dabei, deine Antriebslosigkeit zu überwinden. 

Tipp 2: Fokussiere dich auf deine intrinsische Motivation

Deine Motivation kann intrinsisch und extrinsisch sein. 

Extrinsische Motivation sind äußere Antreiber, wie Belohnungen, Geld, Status und Lob von anderen. Du erhältst positive Kritik oder hast Aussicht auf einen Bonus und wirst dadurch motiviert, dich weiter anzustrengen.

Diese Art von Motivation ist gut, um deine Antriebslosigkeit kurzfristig zu überwinden. Sobald du die Belohnung bekommen hast, fällt der Antrieb in den meisten Fällen wieder ab.

Intrinsische Motivation sind deine inneren Antreiber: deine Überzeugung, Werte und dein Warum. Sie entsteht aus dir selbst und deinen Erfahrungen. Bist du intrinsisch motiviert, tust etwas, weil du es gerne tust und weil du davon überzeugt bist.

Wie bei so vielen Dingen im Leben, musst du deine intrinsische Motivation hinterfragen und dir diese vor Augen führen, um deinen Antrieb wiederzufinden. Eine klare Vision deiner Ziele gibt dir neuen Antrieb.

Denn nur wenn du von etwas überzeugt bist, und es wirklich intrinsisch willst, wirst du in der Lage sein, konsequent daran zu arbeiten. Frag dich also, wieso du etwas tun möchtest und frag dich an der Stelle ebenfalls, wieso du antriebslos bist. Vielleicht möchtest du es in deinem tiefsten Inneren gar nicht.

Ausführliche Informationen und Beispiele zu den unterschiedlichen Arten der Motivation findest du in diesem Blogartikel.

Tipp 3: Triff deine eigenen Entscheidungen

Frau hebt Fäuste in die Luft

Mit Sicherheit hattest du schon einmal das Gefühl, nicht frei in deinen Entscheidungen zu sein. Vielleicht bist du einem Studium nachgegangen, in das dich deine Familie gedrängt hat oder du ziehst wegen deinem Lebenspartner oder deiner Lebenspartnerin nicht in eine neue Stadt.

Fange deshalb an, eigene Entscheidungen zu treffen, wie zum Beispiel: 

  • Schreibe dich für das Studium ein, das du dir wünscht oder finde in einem offenen Gespräch mit deiner Familie einen Kompromiss.
  • Bitte deinen Chef darum, deinen Verantwortungsbereich zu erweitern. Zeige ihm, wo du dich bereits bewährt hast und was er für Vorteile hat, wenn er dir neue Aufgaben gibt.
  • Versuche, deine Stundenzahl bei der Arbeit zu reduzieren, um mehr freie Zeit für die Arbeit an deinem Online-Business zu bekommen. 

Wenn du selbst entscheiden kannst, gewinnst du ein Gefühl von Stärke. Du fühlst dich motiviert und gehst aktiv deine Pläne an. Und vergiss nicht, dass du immer die Möglichkeit hast, deine eigene Entscheidung zu treffen.

Du übernimmst Verantwortung für dein Leben und zeigst, dass du eigene Entscheidungen treffen kannst. Das stärkt nicht nur dein Selbstvertrauen, sondern auch die Wertschätzung anderer dir gegenüber.

Tipp 4: Kümmere dich gut um dich selbst

Als antriebsloser Mensch vernachlässigst du dich häufig selbst. Du fühlst dich müde, ausgelaugt und kraftlos. Nicht zuletzt hat ein geringes Energielevel auch auf dein Wohlbefinden Folgen. 

Dahinter steckt meistens fehlende Selbstfürsorge und ein ungesunder Lebensstil. Wenn du zwanghaft versucht, produktiv zu sein, überarbeitest du dich, schläfst zu wenig, bewegst dich nicht ausreichend und ernährst dich ungesund.

Dadurch verfällst du einerseits in mentale Abgeschlagenheit, und andererseits gibst du deinem Körper nicht die Pflege, die er braucht, um energiegeladen durch den Tag zu gehen. Durch fehlenden Schlaf und eine ungesunde Ernährung schadest du deinem Antrieb also gleich doppelt.

Achte deshalb unbedingt auf deinen Körper und auf eine gesunde Lebensweise. Dazu zählen:

  • Schlaf in einer hohen Schlafqualität. 
  • Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.
  • Bewegung (ein Spaziergang, Workout oder Fitnessstudio).
  • Regelmäßige Pausen.
  • Achtsamkeit praktizieren (durch Meditation oder zum Beispiel Yoga).
  • Priming auf positive Energie.

Tipp 5: Zweifle nicht an dir

Über die Jahre hinweg hast du durch Fehlschläge einen inneren Kritiker geschaffen, der dich in deiner Motivation zurückhält. Je mehr Ziele du verpasst, desto größer wird die Stimme des Kritikers in dir. 

Ein erfolgreicher Schriftsteller, den du bewunderst, hat deinen Text völlig unbegründet in der Luft zerrissen, weil es nicht nach ihm klingt. Du hast seitdem das Gefühl, keinen einzigen Satz mehr schreiben zu können. 

Je mehr du darüber nachdenkst, desto kraftloser fühlst du dich.

Negative Erfahrungen sorgen dafür, dass du den Glauben an dich selbst verlierst. 

Deshalb ist es wichtig, dass du dir in Momenten des Zweifels und der Antriebslosigkeit bewusst machst, was du in deinem Leben schon alles erreicht hast. Reflektiere bewusst deine Erfolge. Diese können ganz alltägliche Dinge sein wie, wie zum Beispiel:

  • Du bist in den ersten paar Minuten aufgestanden, nachdem der Wecker geklingelt hat.
  • Du hast selbst gekocht, anstatt Essen zu bestellen.
  • Du hast mehrere Minuten meditiert, obwohl du es gar nicht vorhattest.

Mache dir eine Liste mit all deinen Erfolgen und nimm sie zur Hand, wenn du dich antriebslos fühlst. Mit der Zeit verinnerlichst du sie und programmierst dein Denken um – von Selbstzweifeln dir gegenüber zu einem gesunden Selbstvertrauen. 

Tipp 6: Schaffe dir ein motivierendes (Arbeits-)Umfeld

Junge Business-Frau

Im Winter bei totaler Dunkelheit um 5 Uhr morgens aufzustehen, klingt wenig motivierend. In einem fensterlosen Büro zu sitzen und mit veralteter Technik zu arbeiten, ebenso. Das kann schnell dazu führen, dass dir die Lust und Energie verloren geht. 

Mache dir deshalb dein Arbeitsumfeld so angenehm wie möglich. 

  • Sorge für einen aufgeräumten Schreibtisch, an dem du gerne sitzt.
  • Umgib dich mit Pflanzen, für Farbe und bessere Luft.
  • Sofern finanziell möglich, rüste deine Technik nach.
  • Hab ein Getränk in Reichweite.

Wenn du frei über deine Arbeitszeiten entscheiden kannst, richte dich nach deinem Biorhythmus. Suche dir die Arbeitszeiten raus, an denen du besonders gut arbeiten kannst und vermeide unproduktive Tiefzeiten.

Ebenso wichtig für deinen Antrieb ist dein persönliches Umfeld. Umgibst du dich mit Menschen, die dich motivieren und positive Energie ausstrahlen, wird das zwangsläufig auf dich abfärben. Gleiches gilt auch für negative Menschen. Versuche deshalb den Kontakt zu negativen Menschen ein absolutes Minimum zu reduzieren und verbringe deine Zeit lieber mit positiven Menschen.

Tipp 7: Setze auf gesundes Konkurrenzverhalten

Konkurrenz ist ein guter Motivator, der allerdings nicht bei jedem funktioniert.

Konkurrenz steht per Definition für emotionalen Wettbewerb um Ansehen, Macht oder Zuneigung. Sie treibt dich an und bringt dich dazu, deine Grenzen zu überwinden.

Diese Antreiber können andere Menschen sein oder du selbst. Geht es beispielsweise um eine Ausschreibung für ein Projekt, werden dich deine Konkurrenzfirmen antreiben, selbst das beste Angebot abzugeben. 

Es muss kein offener Konkurrenzkampf mit jemandem stattfinden. Du kannst dich auch selbst als Konkurrent sehen. Wie ein Läufer, der bei jedem Sprint versucht, seine Bestzeit zu toppen.

Gib dir ein Zeitlimit vor, um eine neue Aufgabe zu lernen und prüfst am Ende, wie weit du gekommen bist. Gut möglich, dass du deine eigenen Fähigkeiten unterschätzt hast und mehr kannst, als du dachtest. Das gibt dir neue Motivation und das Selbstvertrauen, weiterzumachen.

Egal, ob du mit anderen konkurrierst oder gegen dich selbst: Konkurrenz kann ein effektiver Weg sein, um Kraftlosigkeit zu überwinden und neuen Antrieb zu finden.

Tipp 8: Teile dein Ziel in kleine, machbare Schritte auf

Ein großes Problem innerer Antriebslosigkeit ist das Gefühl der Überforderung. Wenn du nur daran denkst, was du alles für dein Ziel tun musst, würdest du dich am liebsten wieder im Bett verkriechen. Einfach loszulegen hilft hier meist nicht.

Nimm dir deshalb dein großes Ziel und zerlege es in viele kleine Einzelschritte. 

Das gilt auch für Ziele, die auf den ersten Blick aus wenigen Schritten bestehen, wie dem Schreiben eines Romans oder eBook-Ratgebers. In der Theorie musst du nur schreiben. In der Praxis hält dich die Angst vor dem weißen Blatt davon ab, anzufangen.

Dieses Ziel kannst du dir ebenfalls in kleine Schritte aufteilen: 

  1. Schreibprogramm öffnen.
  2. Einen Satz schreiben.
  3. Einen Absatz schreiben.
  4. 300 Wörter schreiben.
  5. Speichern.

Wichtig ist, dass auch deine kleinen Schritte machbar für dich sind. Nimm dir nicht vor, jeden Tag 1.000 Wörter zu schreiben, wenn dich das überfordert und deine Antriebslosigkeit befeuert. 

300 Wörter mögen nicht viel sein. Wiederholst du diesen Vorgang täglich, hast du in der Woche bereits aber entspannt 2.100 Wörter geschrieben. 

Mit der Zeit weckst du so deine Motivation und beginnst von selbst, die Wortanzahl zu erhöhen.

Je kleiner die Aufgabe, desto kleiner der Widerstand, den du spürst.

Fazit

Antriebslosigkeit und mangelnde Motivation sind nicht dasselbe. Ersteres bezieht sich auf einen Zustand, in dem du nicht nur demotiviert bist, sondern auch müde, erschöpft und ausgelaugt.

Antriebslosigkeit überwinden zu können, hat viel mit dem eigenen Mindset und deinem Umgang mit dir selbst zu tun. Es geht vor allem darum, die Balance zwischen Energie und Motivation aufrechtzuerhalten.

An den meisten deiner Verhaltensweisen kannst du schrauben und verbessern.

Das klappt nicht von heute auf morgen, aber ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, wie es dir gerade geht und was die Ursachen für deine Antriebslosigkeit sind, ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

Wichtig ist, dass du das Denken loslässt, immer motiviert sein zu müssen. Ein Motivationstief bedeutet nicht, dass du dich nicht positiv verändern und deine Antriebslosigkeit überwinden kannst. 

Feiere vielmehr deine kleinen Erfolge, da dich diese motivieren und anfeuern werden.

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Vielen Dank fürs Lesen.

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